Die JSW-Schüler-AG aus Isny in Gyönk

  27.4. - 3.5.2003


(Seite in Bearbeitung)


Vom 27.April bis zum 3.Mai 2003 besuchte die JSW-Schülergruppe des Gymnasiums Isny
- 24 SchülerInnen mit Gehard Kimmerle und Petra Hennighaus -
die JSW-Partnergruppe in Gyönk.Der Besuch fand im Rahmen des Projekts
"Jugend-Schule-Wirtschaft" statt und wurde unterstützt durch die Deutsche Bank Stiftung..
Auf dem Programm standen Fahrten zum Balaton - Tihany -, nach Pécs - Besuch der Gandhi-Schule -
und Budapest - Recherhce in den Filmstudios von MAFILM Szcenika.
Höhepunkte des Programms war die Teilnahme an der Gyönker Fachkonferenz des ungarischen Wirtschaftsministeriums - "Vorbereitung der ungarischen Wirtschaft auf den EU-Beitritt Ungarns";
die aufgrund der langjährigen Kooperation des Ministerialdirektors Gábor Gérnyi
mit dem Gyönker Projektleiter Gerald Hühner in Gyönk möglich wurde.
Die beiden JSW-Schülergruppen stellten jeweils auch einen Redner.
Die Veranstaltung wurde genutzt für JSW-Interviews mit ungarischen Vertretern
des Wirtschaftsministeriums, des EU-Infomrationszentrums Budapest
sowie mit dem JSW-Projektredakteur der Népszabadság, der am Ende der Veranstaltung
die JSW-Diplome 2001/2002 überreichte.

Stationen der Projektwoche:

Sonntag, 27.April:
Ankunft in Gyönk; Empfang im Internat des Gymnasiums Tolnai Lajos:

Montag, 28.April:
Empfang im Gymnasium Tolnai Lajos, durch die stellv. Schulleiterin, Erika Muth:









Projektlehrer unter sich. Maximum: 2 Kimmis:


Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Katz:





Projekt: Korkenziehen im Gyönker Rathaus:



Bürgermeister mit Projektlehrern:






Deutsch-ungarischer Sektgipfel:


Ortsbegehung Gyönk mit Henrik Gutermuth:

Besuch der Evang. Kirche; Führung durch Mátyás Beke:




Besuch der Fa. Elegancia (Gyönker-JSW-Projekt):





Aufmerksame Zuhörer Henrik Gutermuths vor der Kath. Kirche in Gyönk:



Führung durch das Gyönker Altenheim (Gyönker JSW-Projekt):

Gyönker und Isnyer Perspektiv-Pensionär:


Mit der Leiterin, Ibolya Waffenschmidt:


Montag-Nachmittag: Ausflug zum Balaton:

Auf der Fähre zur Halbinsel Tihany:



Gruppenbild vor der Abteikirche in Tihany:



Fotos: Balázs Batári

Dienstag, 29.April: Teilnahme an Fachkonferenz und Ausstellung
des ungarischen Wirtschaftsministeriums in Gyönk
- Konferenz im Gymnasium Tolnai Lajos:







Vortrag Ministerialdirektor Gábor Gérnyi



Vortrag Dr. Gerald Hühner

Fotos: Gerhard Kimmerle (1,2,4) und József György Farkas (3)

Ausstellung des Wirtschaftsministeriums im Gyönker Kulturhaus:





Organisatoren: Bürgermeister Katz (r.), Henrik Gutermuth (l.), Gyönker Projektlehrer:




Parallel-Ausstellung zur Gyönker Wirtschaft im Kulturhaus; Konzeption: Eva János:








Augen- und Magenschmaus in der Grundschule:




Fotos: Balázs Batári

Mittwoch, 30.April: Projekt in Pécs: Recherche im Gandhi-Gymnasium:



Interview mit der Direktorin



Blick aus dem Schulgebäude auf die Sporthalle



Harmonie aus Licht, Architektur und Kunst

Fotos: Gerald Hühner



Donnerstag, 1.Mai: Projekt in den ungarischen MAFILM-Studios; Stadtbummel in Budapest

Alte Bekannte: Direktor László Gárdonyi und Gyönker Projektlehrer:





















Pyro-Technik:





In der Requisite:





Fotos: Balázs Batári, Gyönk



Freitag, 2.Mai: Kesselgulasch-Kochen in Varsád; Waldbegehung; Abschluß in Sagetal, Weinkeller
Bei Familie György (JSW!) in Varsád:




Wanderung/Waldbegehung von Varsád nach Sagetal:


Im Weinkeller der Familie Schmidt (JSW!) in Sagetal:








Fotos: Balázs Batári, Gyönk






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Tagebuch
Isnyer in Gyönk

Sonntag, 27.April: Um 7 Uhr sind die 24 JSWler mit den Projektlehrern, Gerhard Kimmerle (der bei Familie Hühner wohnte) und Petra Henninghaus (die bei Familie Horváth wohnte) losgefahren. Sie sind Abends um 19:30 angekommen. Wir haben sie im Internat, wo alle auser zwei Leuten gewohnt haben, mit was zu Essen und zu Trinken empfangen.

Montag, 28.April: Um 7 Uhr gab es Frühstück im Internat, danach hat die stellvertretende Direktorin die Isnyer begrüsst. Um 9 Uhr wurden sie von dem Bürgermeister, Gyula Katz im Rathaus Empfangen. Anschliesend bekamen sie noch eine Führung von Henrik Guttermuth durch die Gemeinde Gyönk. Sie waren in der evangelischen Kirche, da hat ihnen Mátyás Beke etwas über die Kirche erzaehlt. In der Firma Elegancia waren sie auch, wo sie von Frau Molnár alles über die Produktion von Triumph Artikeln erfahren konnten. Sie haben noch die Grundschule, die katholische Kirsche und das Altenheim besucht. Die Gruppe durfte auch noch in der Hausbrauerei vorbeischauen. Nach dem Mittagessen sind beide JSW Gruppen zum Balaton, nach Tihany gefahren. Wir konnten die Tihanyer Abtei (Kirche) besichtigen, was ihnen sehr gefallen hat. Hier hatten wir sehr viel Zeit um uns um zu sehen und den Gastschülern ein Paar Dinge zu zeigen. Das Wetter war sehr schön.

Dienstag, 29.April: Wir waren zu der Konferenz eingeladen, die um 10.30 angefangen hat. Zuerst hat Gyula Katz alle Gaeste begrüst. Unter den Gaesten waren zum Beispiel: Gábor Gérnyi (Ministerialdirektor), Balázs Répássy (Büro des ungarischen Ministerpräsidenten), Nadja Parcsami (Leiterin des EU Informationszentrums in Budapest). József György Farkas (von der Népszabadság) und Marion Steinmüller (vom Goethe Institut) waren auch da und haben den JSWlern vom leztem Jahr die JSW-Diplome mit 3 Preisen übergeben. Es haben auch Guido Heller (Isny) und Éva Vereckei (Gyönk) ein Paar Saetze zu der europaeischen Intergration aus der Sicht Jugendlicher gesagt. Dr. Gerald Hühner war natürlich auch dabei. Er hat eine Rede über "Kleine Ökonomie interkultureller Bildung" gehalten. Danach sind wir ins Kulturhaus, wo Gábor Gérnyi die "Ungarische Publikationen zur Europaeischen Union" Ausstellung eröffnet. Anschliessend gings in die Grundschule zum Büffet.
Herr József György Farkas für uns noch etwas Zeit genommen und ein Paar Tipps zum Journalismus (Artikel schreiben) gegeben. Es gab ein Fussballspiel, wo die Isnyer Schüler gegen die Gyönker gespielt haben. Die Isnyer haben 10:5 gewonnen. Am Abend gingen wir gemeinsam ins Kemler.

Mittwoch, 30.April: Um 8:30 sind wir nach Pécs gefahren.Wir haben eine Füfrung in der Gandhi Schule bekommen (einziges Gymnasium Europas für Sinti und Roma Schüler) von der Direktorin, ?bekommen. Ihr Mann, der in einem Autounfall ums Leben kam, hat die Schule vor neun Jahren aufgebaut. Sie unterstützen die Schüler, wo sie nur können: sie bekommen die Bücher um sonst und sie müssen nicht so viel für das Essen im Internat bezahlen. Sie kriegen ein Sprachdiplom und können Abitur machen. Mehr als 70% der Schüler lernen nach der 12. Klasse weiter. In dem neuen Gebeude gibt es eine Sporthalle, das für Sportveranstalltungen vermietet wird. Hier in Pécs hatten wir auch sehr viel Freizeit. Unsere deutschen Freunde konnten so die Stadt besichtigen. Am Abend sind alle Schüler, die nicht im Internat wohnen,eingezogen. Der Bürgermeister hat uns noch für Speckbraten eingeladen.

Donnerstag, 1.Mai: Um 8:30 sind wir nach Fót losgefahren. Die deutschen Schüler haben die Donau nicht erkannt. Da sieht man, dass ihr Geographie Lehrer Herr Kimmerle ist. Nach drei Stunden Fahrt sind wir bei den ungarischen (MAFILM) Filmstudios angakommen. Der Direktor des Studios, László Gárdonyi persöhnlich hat uns rumgeführt. Wir durften ins Waffenlager. Der Waffenmeister hat drei sogar vorgeführt. Wir durften auch in das Kostümlager reinschauen, das das grösste Kostümlager Ungarns ist. Danach haben wir zu Mittag gegessen. Beiden Gruppen haben noch ein Interview mit Herrn Gárdonyi geführt. Uns wurden auch die Kulissen gezeigt zum Beispiel für die 12 teilige Dinotopia Serie,Notre Dame, Arabischer Stadtteil... Es war alles sehr interessant.
Wir fuhren nach Budapest. Einige von der deutschen Gruppe sind mit unserern Lehrern auf die Burg. Die anderen sind durch die Stadt gebummelt. Vor 22:00 sind wir in Gyönk angekommen. Da wurde noch 1. Mai gefeiert.

Freitag, 2.Mai: Um 10 Uhr sind wir mit dem Bus nach Varsád zu Familie György gefahren. Der Vater von Imi hat für uns alle Kesselgulasch gekocht. Das Essen und alles andere waren sehr toll bei ihnen. Beim Essen haben ein Paar Gyönker ungarische Volkslieder gesungen. Nachmittags um 14 Uhr sind wir nach Sagetal gewandert zu dem Weinkeller der Familie Schmidt-Fetzer. Da gab es kühle Erfrischungen und Wasser, mit dem sich ein Paar Schüler gegenseitig abgekühlt haben. Spaeter haben wir noch Speck gebraten. Zurück nach Gyönk sind wir zu Fuss.
"Last Night" sind alle noch ein letztes mal gemeinsam weg. (Kemler, Tocsi...)

Samstag, 3.Mai: Morgens früh, nach 6 gab es Frühstück, danach haben sich alle verabschiedet und gegen 7:30 Uhr sind sie losgefahren. Diese Woche schien fast schneller rum zu sein, als die in Isny. Es war wirklich super mit ihnen.

Dora Anna Schmidt
JSW-AG, Gyönk

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