Besuch von Gertrud Rantzen,
Delegierte der Deutschen Wirtschaft in Slowenien,
am 1.September 2004 im Gymnasium Ptuj


Am 4.März 2004 fand im Büro der Delegation der deutschen Wirtschaft in Ljubljana ein Interview mit der Delegierten, Frau Gertrud Rantzen statt (Text/Fotos). Bei dieser Gelegenheit nahm Frau Rantzen die Einladung zu einem Gegenbesuch in Ptuj an. Dieser Besuch fand am 1.September 2004 im Gymnasium Ptuj statt.
Auf dem Programm stand eine Vorstellung des Gymnasiums sowie ein Interview mit Projektschülern, im Rahmen dessen Frau Rantzen auch die Zusammenarbeit in konkreten Projekten anbot.
Im Rahmen des Besuchs fand ausserdem ein Besuch der Firma PERUTNINA PTUJ - mit Vorstellung des Unternehmens - sowie eine Besichtigung im Schloss Ptuj statt.


Man kennt sich schon: Gertrud Rantzen im Gespräch mit Schülern im Gymnasium Ptuj (Weitere Fotos s.u.)


„Kooperation der Delegation der deutschen Wirtschaft mit dem Gymnasium“
Gertrud Rantzen, Delegierte der deutschen Wirtschaft, zu Besuch in Ptuj

Es ist der 1.September 2004, erster Schultag auch im Gymnasium Ptuj. Für 10:00 Uhr ist die erste Stunde geplant: Informationsstunde der Klassenlehrer über das neue Schuljahr. Doch die Schule hat noch gar nicht richtig angefangen und schon sind wir um 10:00 Uhr wieder in Aktion. Denn es hat sich hoher Besuch angesagt: Sie war schon auf der ganzen Welt. Kommt aus Norddeutschland, hat in Portugal, Malaysia und Berlin gearbeitet, gerade den Sommer in Bulgarien verbracht, arbeitet seit zwei Jahren in Ljubljana. Und jetzt ist sie sogar in Ptuj: Gertrud Rantzen, Delegierte der deutschen Wirtschaft in Slowenien.

Durch unsere Projektarbeit hat sie im März bei einem Interview in Ljubljana unser Gymnasium, Ptuj, uns und unsere Projekte näher kennengelernt. Jetzt ist sie hier. Und selbstverständlich steht bei einem Besuch in Ptuj auch ein Besuch bei Unternehmen der Region auf dem Programm. So besucht Frau Rantzen auch die Fa. PERUTNINA Ptuj und erfährt dort viel über das Unternehmen, die Auswirkungen seit dem EU-Beitritt Sloweniens und die Kontakte nach Deutschland. „Die Firma liefert in diesem Jahr kein Geflügelfleisch zum Oktoberfest nach München“, erzählt sie uns bei einer kleinen Gesprächsrunde im Gymnasium. „Ein Beispiel dafür, dass sich der Markt vergrößert. Und damit auch der Wettbewerb!“ „Jetzt interessieren sich auch viel mehr deutsche Firmen für Slowenien. Und deshalb sind die Kontakte in diesem Arbeitsbereich sehr wichtig.“

Vieles über ihren Tätigkeitsbereich hat sie uns schon bei unserem ersten Interview in Ljubljana erzählt; ist sie seit dieser Zeit gut vorangekommen? “Beim Aufbau der bilateralen (Industrie- und Handels-)Kammer gibt es noch immer viele Probleme mit der Administration und juristischen Fragen.“ Auch deshalb sind übrigens Mitarbeiter „mit Deutschkenntnissen und die Jura studiert haben sehr erwünscht!“

Wir reden aber nicht nur „über große Wirtschaftsfragen“! Schließlich kennen wir uns doch schon recht gut und Frau Rantzen ist von unserer Spontaneität ziemlich angetan. Wir haben ja erst unseren ersten Schultag und das Gespräch mit ihr wird ziemlich unvorbereitet geführt. So tauschen wir dann auch unsere Urlaubserlebnisse aus. Wo war sie überall schon? Auch so ziemlich auf der ganzen Welt. Aber auch Slowenien kennt sie mittlerweile schon ganz gut. Sie hat ihren Betriebsausflug nach Bovec gemacht und Bled kennt sie selbstverständlich auch. Ihre Aktivitäten in Slowenien sind also nicht nur auf ihr Büro und „Wirtschaft“ beschränkt: Bei einem Golf-Turnier in Olimje hat sie einen Pokal erhalten, obwohl sie selbst nicht Golf spielt. Doch sie erhielt die Auszeichnung für das slowenische Team, das das Turnier gewann.

Aber selbstverständlich hat der Besuch von Frau Rantzen auch einen offiziellen Grund: Es geht um eine zukünftige Kooperation zwischen ihrem Delegiertenbüro und unserem Gymnasium. Uns hat sie zu aktiver Mitarbeit eingeladen: Wir werden auf ihren Vorschlag die slowenische Website ihres Büros mitgestalten und voraussichtlich Interviews bei Veranstaltungen der Deutschen Wirtschaft in Slowenien führen können, die dann publiziert und als Information des Delegiertenbüros genutzt werden können. Frau Rantzen: „Auf unserer Homepage werden wir jetzt das Gymnasium Ptuj als Kooperationspartner verlinken.“

So wird der nächste Besuch von Gertrud Rantzen sicher nicht lange auf sich warten lassen. Zum Abschluß des offiziellen Teils heute besichtigt sie am Nachmittag noch das Schloss in Ptuj. Es gefällt ihr sehr gut hier. Ergebnis: Vielleicht wird sie hier den Weihnachtsempfang 2004 geben! Das war unser 1. September 2004 im Gymnasium Ptuj: Kein schlechter Start in ein neues Schuljahr!

Text: Simona Munda, Sabina Serbak, Andrej Slana, Jure Verbancic, Lidija Vindis, Marko Vurzer
Redaktion: Gerald Hühner

Impressionen:






Empfang und Gespräch im Büro der Schulleiterin


Vorbereitung der Projektschüler auf das Interview:
Marko Vurzer, Sabina Serbak, Simona Munda, Jure Verbancic und Andrej Slana (v.r.n.l.)


Gertrud Rantzen im Gespräch mit der Schülergruppe

















Sabina Serbak bedankt sich für das Interview





Nach dem Interview: Einblicke in die Schatzkammer der Schulbibliothek






Vorstellung der Fa. PERUTNINA PTUJ in der Firmenzentrale durch Jure Bojnec




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Besichtigung mit Führung im Schloss Ptuj








Dank an die Besucherin mit einem Geschenk, gefertigt von Schülern des Gymnasiums Ptuj


Auf gute Zusammenarbeit: Melani Centrih, Gymnasium Ptuj und Gertrud Rantzen, Delegierte der deutschen Wirtschaft in Slowenien

Nachbereitung des Treffens: "Redaktionssitzung im Grünen" mit Arbeit am Text:







Fotos: Gerald Hühner


Weitere Infos auf der Website der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Slowenien


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