Umwelt baut Brücken

Jugendliche im europäischen Dialog

 

 

September 2005 – Frühjahr 2009

 

unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler (Deutschland),

Staatspräsident Janez Drnovšek (Slowenien) und

 Staatspräsident László Sólyom (Ungarn)

 

Ein europäisches Umweltprojekt
der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU),
des Zentrums für Umweltkommunikation der DBU (ZUK) und
des IZOP-Instituts in Kooperation mit
regionalen und überregionalen Tageszeitungen und Schulen aus Deutschland, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn

 

Das Projekt Umwelt baut Brücken – Jugendliche im Europäischen Dialog möchte einen Beitrag dazu leisten, junge Menschen aus sechs europäischen Ländern näher zusammen zuu führen. Insgesamt nehmen 68 weiterführende Schulen an dem ost-west­europäischen Austausch teil: 34 Schulen aus Deutschland und 34 Schulen aus Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Sie bilden bilaterale Partnerschaften.  Die Projektklassen/-gruppen wechseln nach jedem Jahr, so dass sich pro Schule drei unterschiedliche Klassen/Schülergruppen beteiligen können. Die Projektgruppen der beiden Partnerschulen Schulklassen besuchen sich im Laufe eines Projektjahres jeweils gegenseitig und recherchieren dann wie „richtige Journalisten“ in der Region der gastgebenden Schule jeweils ein Umweltthema.. Am Standort der Schule (einmal in Deutschland, einmal in einem EU-Beitrittsland) findet dann eine Recherche zu Umweltthemen statt. Auf der Grundlage dieser Recherche schreiben die Schüler Zeitungsartikel, die für jeden Recherchetermin in den kooperierenden Zeitungen aus Deutschland und aus dem jeweiligen EU-Beitrittsland veröffentlicht werden.

 

 

Ziele der Projektarbeit:

 

1)             Interkultureller ost-westeuropäischer Dialog:
Die Projektklassen/-gruppen besuchen sich gegenseitig für etwa eine Woche und wohnen während dieser Zeit in den Familien der gastgebenden Partnerschüler. Die Schüler der Partnerländer lernen sich so intensiv kennen.

2)             Umweltbildung durch journalistische Umweltrecherchen:
Die Umweltthemen, die die Schüler recherchierenwerden, sind innovative Projekte aus dem Umwelt- und Naturschutz. Bei den Umweltrecherchen in Deutschland sind werden dies primär ausgewählte DBU-Förderprojekte sein. In den mittel- und osteuropäischen Projektländern werden aktuelle Umweltschutzprojekte vor dem Hintergrund des Anpassungsprozesses an die Umweltrichtlinien und   -standards der EU recherchiert.

3)             Breitenwirksame Kommunikation in renommierten Zeitungen:
Über die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Recherche schreibt jede der beiden nationalen Schülergruppen Artikel in der jeweiligen Muttersprache für „ihre“ jeweilige Projektzeitung und deren Leserschaft. Mit der Veröffentlichung dieser Artikel werden breite Teile der Bevölkerung der beteiligten Länder erreicht. Neben den Umweltthemen wird immer auch über die Begegnung der Schüler zwischen den beiden Ländern berichtet.

4)           Medienkompetenz für eine „Bildung für nachhaltige Entwicklung“:
Die Schüler entwickeln in diesem Projekt Kompetenzen für den Umgang mit Medien, wie sie in der heutigen Informationsgesellschaft erforderlich sind.

 

Rahmenbedingungen

► Projektzeitraum: September 2005 – Frühjahr 2009

► Zwischen einer deutschen Projektschule auf der einen Seite und einer Projektschule aus den aktuellen EU-Beitrittsländern auf der anderen Seite sindwerden zu Beginn des Gesamtprojektes bilaterale Partnerschaften gebildet worden. Dabei wurden sollenbereits bestehende Schulpartnerschaften berücksichtigt werden.

► In Polen sind 10 Schulenklassen und in den anderen 4 genannten Ländern je 6 Schulenkassen beteiligt. Insgesamt sind demnach 68 Schulenklassen (34 aus Deutschland) eingebunden.

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Die Teilnehmerschulen rekrutieren sich werden aus den Verbreitungsgebieten der kooperierenden regionalen und überregionalen Projektzeitungen rekrutiert, die der Projektarbeit der Schüler ein publizistisches Forum bieten. Es erfolgt eine Kooperation mit den folgenden regionalen und überregionalen Zeitungen:  

Polen:  Zeitungsgruppe Polskapresse (Aufl.: ca.    22019.000 Expl.), Tschechien: Právo: (Aufl.: ca. 250.000 Expl.), Ungarn: Népszabadság (Aufl.: ca. 200.000 Expl.), Slowakei: SME (Aufl.: ca. 80.000 Expl.), Slowenien: Delo (Aufl.: ca. 120.000 Expl.), Deutschland: Aachener Zeitung /Aachener Nachrichten: (Aufl.: ca. 150.000),

 

 

Der Tagesspiegel: (Aufl.: ca. 135.000), Die Rheinpfalz: (Aufl.: ca. 240.000), Nordwest-Zeitung: (Aufl.: ca.125.000), Sächsische Zeitung (Aufl.: ca. 300.000 Expl.), Süddeutsche Zeitung (Aufl.: ca. 430.000 Expl.), Zeitungsgruppe Thüringen (Aufl.: ca. 400.000 Expl.) und Weserkurier (Aufl.: ca. 150.000 Expl.).

 

Zu Beginn eines jeden Projektjahres sind ist eine kombinierte Auftakt- und Abschlussveranstaltungen geplant – mit einer Preisübergabe an die Projektklassen für die besten Beiträge des vergangenen Projektjahres (im ersten Jahr nur Auftakt, im letzten Jahr nur Abschluss). Die Auftaktveranstaltung findet am 15.12.2005 in Berlin statt. Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler gibtwird für das Projekt dabei offiziell den Startschuss geben.

Ø              

Das Projekt wird durch umfangreiche Maßnahmen (Flyer, Broschüre, Internet) in der Öffentlichkeitsarbeit begleitet.

Ø► Im Internationalen Begegnungszentrum IBZ des Klosters St. Marienthal, Ostritz,  (www.ibz-marienthal.de) haben die Projektgruppen zusätzlich die Gelegenheit, Kontakte im Rahmen von Begegnungswochen zu vertiefen und zu den verschiedenen Schwerpunkten des Projektes Umwelt, Europa und Medien zu arbeiten. Hier wird insbesondere darauf geachtet, dass neben der internationalen Begegnung auch eine innerdeutsche Begegnung zwischen ost- und westdeutschen Schulklassen stattfindet.

 

► Das Projekt baut auf einer erfolgreichen Vorstudie aus dem Jahr 2004 mit den Ländern Deutschland, Slowenien, Ungarn und der Slowakei auf – unter Beteiligung der Süddeutschen Zeitung (Aufl. 590.000 Ex.) und der Sächsischen Zeitung (Aufl. 360.000 Ex.) sowie der ungarischen Népszabadság (Aufl. 200.000 Ex.), der slowakischen SME (Aufl. 80.000 Ex.)und der slowenischen Delo.

 

In Ergänzung zur Übernahme der Schirmherrschaft und der inhaltlichen Begleitung durch den deutschen Bundespräsidenten wird auch die Einbindung der anderen Staatsoberhäupter der jeweils beteiligten Länder angestrebt.t.

 

► Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf etwa 4,8 Mio. Euro. Die DBU  fördert das Vorhaben mit einer Fördersumme in Höhe von rund 2,3 Mio. Euro. Einen Großteil der Eigenbeteiligungen leisten die Zeitungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sn.

 

 

 

 

 

 

Stand: 1021.110.2005