Das Projekt

"Unesco Stadt Ptuj"

 

 

J

ugend

 

S

 

chule

 

W

 

irtschaft

 

 

 

Facharbeit im Rahmen von „JSW“

 

Gymnasium Ptuj 2003/2004

 

Autorenteam: JSW-AG

 

Betreuung:
Renata Merc, Dobrinka Voršič

Gerald Hühner

 

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

VORWORT.................................................................................3

PROJEKTIDEE......................................................................... 4

STADT PTUJ GESCHICHTE..................................................... 5

STADT PTUJ.............................................................................6

WAS IST UNESCO?................................................................................10

UNESCO-UMFRAGE IN PTUJ................................................. 11

POLITIK.................................................................................. 14

WIRTSCHAFT......................................................................... 22

KULTUR...................................................................................24

RÖMISCHE DENKMÄLER IN PTUJ MIT VERBINDUNG DER UNESCO ORGANISATION............... 24

DAS I. MITHRÄUM IN SPODNJA HAJDINA.............................................................................. 24

DAS III. MITRÄUM IN ZGORNJI BREG.................................................................................... 24

DER RÖMISCHE ZIGELBRENNOFEN..................................................................................... 25

DAS ORPHEUS DENKMAL................................................................................................... 25

LANDESMUSEUM PTUJ (Die Geschichte des Museums)......................................................... 26

 

ZUSAMMENFASSUNG...........................................................31                            

ARTIKEL..................................................................................32

QUELLENVERZEICHNIS........................................................39

 

 

Blick auf Ptuj über die Drava


Vorwort

 

Diese Arbeit ist fachübergreifend und bilingual am Gymnasium Ptuj in Slowenien durchgeführt worden. Deshalb enthält sie Teile in slowenischer als auch in deutscher Sprache.

 

Mitgearbeitet haben:

Tina Kajzer, Ana Krajnc, Gregor Moleh, Simona Munda, Mateja Pesek, Andrej Slana, Sabina Serbak, Jure Verbancic, Marko Vurzer; Maja Kelc, Urska Jeza, Klavdija Majcen, Janez Podhostnik

 

Layout: Benjamin Fras

 

 

 

Ptuj, Rathaus
PROJEKTIDEE

 

Nemo preperitur qui sit studio nihil consectus (Zitat), in einfachen Worten ausgedrückt, „Es gibt keinen Menschen, der mit Bildung keinen Vorteil gehabt hätte“.

 

Viele verstehen darunter eine Menge Bücher, etliche andere Lernmittel sowie strenge Professoren-Gesichter. Aber es ist dem nicht so. Viel Lernen bedeutet nicht unbedingt viel Anstrengung! Oder etwa doch?

 

Wir möchten an dem Projekt JSW teilnehmen, zu dem sich einige Schüler unseres Gymnasiums angemeldet haben. Leider müssen wir auch erwähnen, dass es sich einige Schüler nach der Anmeldung anders überlegt haben. Aber Viele von uns haben sich entschlossen „bis zum bitteren Ende“ zu gehen. Das Projekt dauerte fast das ganze Schuljahr. Es wurde mit dem Besuch der deutschen JSW-Schüler aus Niederkassel (in der Nähe von Köln) Ende Mai und unserem Besuch in Niederkassel Anfang Juni fertig gestellt.

 

 In dem Projekt geht es vor allem darum, die wirtschaftlichen- sowie politischen Beziehungen zwischen Deutschland und den neuen EU-Ländern zu erläutern. An diesem Projekt nahmen die Länder Slowenien, Ungarn, Polen, Tschechische Republik, Slowakei und Deutschland teil. Ziel dieser Arbeit ist es, die jungen Leute für Politik und Wirtschaft zu begeistern und Ihnen diese näher zu bringen. Außerdem sollen sich die Menschen dieser Länder näher kennen lernen, um Vorurteile zu vermeiden und ein starkes Europa zu schaffen. Denn nur durch Freundschaft ist der Frieden gesichert.

 

Ptuj gilt als die älteste Stadt in Slowenien, ihre ältesten schriftlichen Zeugnisse gehen bis in die Zeit der Römer zurück. Damals  war die Stadt sehr bedeutend und doppelt so groß wie heute. Ihre zweite Blütezeit erlebte sie in Mittelalter, als durch die Stadt sehr wichtige Handelswege führten. Aus dieser Zeit sind der typische mittelalterliche Kern mit der Burg erhalten geblieben und sehr viele Denkmäler. Zwar wurde schon vor Zehn Jahren unter den Kunsthistorikern und den Stadtpolitiken eine UNESCO-Kandidatur diskutiert, doch einem bestimmten Punkt kamen die Bemühungen zum Stillstand. Weil wir aber glaube, dass die Voraussetzungen für den UNESCO-Status vorhanden sind, beschlossen wir, die realen Möglichkeiten für eine solche Kandidatur zu untersuchen und den möglichen Einfluss auf die Stadtentwicklung. Wir arbeiten in mehreren Gruppen; je nach Interesse erforschen wir die aktuellen Meinungen der Fachleute auf den Gebiet des Denkmalschutzes und des Tourismus sowie die Meinungen der Politiker und der Wirtschaftler.


 

STADT PTUJ - GESCHICHTE

 

 

 

Ptuj - Schatzkammer der Jahrtausende

Die Stadt Ptuj ist mit ihrer bewegten, mehrere tausend Jahre alten, Geschichte eine kulturelle Schatzkammer ersten Ranges. Hier, am Schnittpunkt des Ostens und des Westens trafen Soldaten und Händler zusammen, lösten sich Völker und Brauchtum ab, römische Kaiser und Herrscher unterschiedlicher Herkunft. All diese trugen das ihre zur Entstehung von Ptuj bei, so wie wir es heute kennen und welches uns ein reiches Erbe hinterließ.

 

Sehenswürdigkeiten

Landesmuseum Ptuj Schloßmuseum ständige Sammlung feudaler Wohnkultur Galerie gotischer und barocker Kunstwerke Musikinstrumente-Sammlung verschiedene zeitweilige Ausstellungen

 

Dominikanerkloster

Sammlung archeologischer Fundstücke römisches und mittelalterliches lapidarium Münzensammlung Reste von II. und IV: Mithras-Tempel einer der schönsten gotischen Gänge mit Kreuzrippengewölbe verschiedene zeitweilige Ausstellungen

Mithras-Tempel

Minoritenkloster

 

Verschiedene Gallerien

Ptuj ist eine der wenigen alten Städte, die ihren mittelalterlichen Kern nicht mit einem Gewirr von Großstadtbauten umgab. Im Gegenteil, Ptuj ist von Weinhügeln umgeben, in denen reizvolle Schlöer und Kirchen verborgen liegen. Beonders sehenswert ist Ptujska gora, Schloß Borl und Barockschloß Dornava. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet viele Möglichkeiten für Jagen und Angeln, Bootfahren, Segeln usw., aber auch für Flugsport und Segelflug. Drachenfliegen, Paragliding, Ballonfahren und andere attraktive Sportarten. Natürlich dürfen auch die berühmten Weine vonm Ptuj nicht vergessen werden, weil sie schon im Mittelalter in ganz Europa geschätzt worden waren. Die edlen Spitzenweine verleihen den zahlreichen Veranstaltungen von Ptuj einen besonderen Reiz und passen hervorragend zu allen kulinarischen Spezialitäten von Stajerska.

Wir haben auch einen der Weinkeller besucht, in dem eine Vielzahl von Fässern mit Inhalten von 1000 bis 40000 Litern lagern.

 

 

 

 

 

 

 

 

STADT PTUJ

 

Ptuj (deutsch: Pettau) ist eine Kleinstadt in Slowenien mit 23.000 Einwohner.

Geschichte:

Das heutige Stadtgebiet wurde schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Relative Bedeutung gewann Ptuj jedoch erst in der Zeit des Römischen Reiches Im Jahr 69 n. Chr. wurde Vespasian in Ptuj zum römischen Kaiser ausgerufen. Unter Kaiser Trajan erhielt die Siedlung das Stadtrecht und wurde als Colonia Ulpia Traiana Poetovio zu einem wichtigen militärischen, kommerziellen und administrativen Zentrum. Bis zu seiner Plünderung durch die Hunnen lebten ungefähr 40.000 Menschen auf dem Gebiet der heutigen Stadt. Nach den Awaren besiedelten Slawen das Gebiet. Unter dem slawischen Fürsten Pribina war Ptuj Teil des Frankreiches. Danach kam es zum Erzbistum Salzburg. Die im Jahr 1376 verabschiedeten Stadtstatuten wurden die Basis für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Bedeutung der Stadt verminderte sich jedoch im Zuge der Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich und durch Naturkatastrophen beträchtlich.

 

Ptuj ist das Kultur-, Verwaltungs-, Wirtschafts-, Beschäftigungs-, Bildungs- und Verkehrszentrum der weiteren Region. Die Stadt entstand zwischen dem Höhenzug von Slovenske gorice, Dravsko und Ptujsko polje. Die Gemeinde dehnt sich nach Süden auf das Gebiet von Haloze aus. Nach den Statistiken aus dem Jahre 1997 hat die Gemeinde Ptuj 32.043 Einwohner und eine Fläche von 118 qkm. Die Stadt liegt 232 Meter über dem Meeresspiegel, die Durchschnittstemperatur beträgt 9 °C und hat im durchschnittlichen Niederschlag pro Jahr 890 mm. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich diese Stadt aus einer ländlichen Kleinstadt, und mit dem Wachstum nahmen einzelne Stadtbezirke Gestalt an, wie das Altstadtkern, wo umfassende Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden, neue Stadtteile mit Mietwohnungen und Privathäusern, Gewerbegebieten usw. Wegen ihrer historischen Bedeutung stehen viele Gebäude in Ptuj unter Denkmalschutz. Nahe der Stadt entstand durch die Stauung der Drava der größte künstliche See Sloweniens.

Zahlreiche archäologische Funde beweisen, dass die Stadt ihre erste Blütezeit als römische Siedlung Poetovio erlebte. Das jetzige, sehr bewunderte Stadtbild stammt aus dem Mittelalter, als Ptuj seinen zweiten Aufstieg zum Wohlstand und zur Berühmtheit erlebte. Das Schloss, das Dominikaner- und das Minoritenkloster, die Pfarrkirche, das alte Rathaus, die Patrizierhäuser, viele wunderschön geschnitzten Türen, die schmiedeeisernen Fenstergitter und die Steinmetz-Arbeiten sind die wichtigsten Zeugnisse für den geistigen und materiellen Reichtum unserer Vorväter in dieser Region. Das Erbe aus vergangenen Jahrhunderten wird auch die anspruchsvollsten Besucher von Ptuj, der ältesten Stadt Sloweniens, begeistern.

Ein Blick in das Museum, die Galerien, Bibliotheken, Archive, das Theater und das Kulturhaus machen deutlich, dass das Kulturerbe vieler Jahrhunderte mit dem modernen Leben verknüpft wurde. Die antiken Sammlungen, die Ateliers der neuen Kunst und die Theateraufführungen in der einzigartigen Atmosphäre von Kreuzgängen, Höfen, Loggien und Kopfsteinpflasterstraßen bieten einen interessanten Ausschnitt unseres Stadtlebens. Aber Ptuj ist nicht nur eine Stadt mit Geschichten aus der Vergangenheit. Vielleicht stimmt es, dass die schönsten Bilder von Ptuj schon gemalt und die bemerkenswertesten Häuser schon früher erbaut wurden, aber auch im 20. Jahrhundert trafen sich viele wichtigen schöpferischen Menschen in Ptuj, um zum neuen Erscheinungsbild der Stadt beizutragen.


Ein reiches Kulturerbe, Weinkeller, landwirtschaftliche Erzeugnisse, Thermalwasser, eine jahrhundertlange Tradition in der Geflügelzucht, das Kunsthandwerk, der See von Ptuj, ein breites kulinarisches Angebot sowie die kulturellen, medizinischen, Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen und die Gerichte machen Ptuj zum regionalen Wirtschafts-, Kultur-, Bildungs-, Verwaltungs-, und Medizinischem Zentrum einer größeren Region mit fast 100.000 Einwohnern.


In der Umgebung von Ptuj bieten sich viele Möglichkeiten für Exkursionen in die unberührte Natur, die sich zwischen Ptujsko polje und Dravsko polje erstreckt, und von den malerischen Bergen von Slovenske gorice und Haloze umbegen ist. In unmittelbarer Nahe ladt die Thermalquelle Ptuj mit der wohltuenden und heienden Kraft seines Thermalwasser ein. Die Gasthauser und Restaurants der Stadt und ihrer Umgebung bieten viele Spezialitaten, die durch die edlen Weine aus dem Weinkeller Ptuj wunderbar erganzt weden. Uber 700 Jahre Weinbautradition garantieren fur die Qualitat unserer Weine. Der Weinkeller von Ptuj ist fur seine reihliche Auswahl an Weinen berumt; in seinem Archiv lagert der alteste slowenische Wein aus dem Jahr 1917.


In Ptuj ist es nie langweilig, aber besonders lebhaft geht es auf den Festen zu. Dreimal im jahr kommen die Stadtbewohner und Menschen aus der Umgebung auf den Straben zum Jurjevo-, Ozboltovo- und Katarrinio- Jahrmarkt zusammen. An Samstagen bringen die Musikanten auf dem Platz vor dem Rathaus den frisch Vermahlten, die ein gemeinsamesLeben beginnen, ein Standchen. Beim Karneval tanzen Kostumierte abends auf den Straben der stadt. Das charakteristischeste Kostum unserer Region ist das des Kurent, einer Sagengestalt, die den Winter vertreibt und mit Zaubersprugen fur eine gute Ernte auf den Feldern der umliegenden Dörfer sorgt.

 


QUELLE:

www.ptuj.si

www.ptuj.net

www.ptuj-tourism.com

www.poetovio-vivat.si

 

 

 

 

Die JSW-Gruppen aus Ptuj und Niederkassel/D während einer Stadtbesichtigung


WAS IST UNESCO?

 

UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.

Die UNESCO hat 190 Mitgliedstaaten. Sie ist eine rechtlich eigenständige Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und hat ihren Sitz in Paris.

"Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden" - dies ist die Leitidee der UNESCO. Sie steht in der Präambel ihrer Verfassung, die 37 Staaten am 16. November 1945 in London unterzeichnet haben. Aus der Erfahrung des Zweiten Weltkrieges zogen sie die Lehre: "Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss - wenn er nicht scheitern soll - in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden."

Am 4. November 1946 trat die Verfassung in Kraft.

 

"Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern in Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind" (Artikel I.1 der UNESCO-Verfassung). Ihr Ziel ist also Vertrauensbildung durch friedliche Zusammenarbeit.

Als Forum zur globalen intellektuellen Zusammenarbeit hat die UNESCO das wohl breiteste Programmspektrum aller UNO-Sonderorganisationen. Es umfasst folgende Aufgabenbereiche:

·        Bildung

·        Wissenschaften

·        Kultur

·        Kommunikation und Information

 

 

 

 

 

Umfrage zum Projekt-Thema:

 

Fragebogen ( von uns in Ptuj erstellt )

 

1.      Geschlecht:

m.        w.

 

2.      Bildungsabschluss:

 

3.      Alter:

a.      unter 15;

b.      15 – 25;

c.      26 – 50;

d.      über 50;

 

4.      Was ist Unesco?

a.      Organisation für Kinder;

b.      Organisation für Bildung, Kultur und Umwelt

c.      Organisation für Wirtschaft

d.      Weiß ich nicht

 

5.      Sind Sie damit einverstanden, dass Ptuj zu einer Unesco-Stadt wird?

a.      Ja;

b.      Nein;

c.      Weiß ich nicht

 

6.      Glauben Sie, dass Ptuj durch die Unesco einen Vorteil bekommen würde?

a.      Ja;      Und was?

b.      Nein;

c.      Weiß ich nicht;

 

7.      Hat Ptuj schon versucht einen Unesco Status zu bekommen?

a.      Ja;

b.      Nein;

c.      Weiß ich nicht;

 

8.      Welche Denkmäler in Slowenien sind Unesco geschützt?

a.      Kulturelle Denkmäler;                      Welche?

b.      Naturdenkmäler;                              Welche?

c.      Geschichtliche Denkmäler;            Welche?

d.      Keine;

e.      Weiß ich nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Vorgehensweise bei der Umfrage:

 

Als die Umfrage fertiggestellt war, haben wir sie mit einer Projektlehrerin zusammen verbessert.

Wir druckten 200 Exemplare (Kopierkosten haben wir alleine getragen). Wir erhielten von 128 Personen Antworten. Wir befragten die Menschen auf den Straßen Ptuj's,

in Läden und in Wohnblocks. Die Umfrage wurde mündlich geführt.

Mit dieser Umfrage wollten wir erfahren, wie viele Menschen über Unesco Bescheid wissen. Die Ergebnisse waren zu erwarten. Als die Befragten die Antwort auf die erste Frage nicht wussten oder die Frage mit „Ich weiß nicht“ beantwortet hatten, haben wir die richtige Antwort bekanntgegeben, weil ansonsten die Umfrage nicht hätte abgehalten werden können oder das Ergebnis ein falsches Bild vermitteln würde.

 

 

 

Ergebnis:

 

Von 128 Befragten waren 81 weibl.- (63%) und 47 männl. Geschlechts (37%).

 

 

Die meisten Befragten waren im Alter von 15 bis 25 Jahren

(62 Personen bzw. 49 %).

 

 

 

Die Mehrheit der Befragten ist sich im Klaren darüber, dass UNESCO eine Organisation für Bildung, Kultur und Natur ist (40% bzw.52 Personen). Trotzdem haben viele Menschen UNESCO mit UNICEF verwechselt – Organisation für Kinder, (31% bzw. 40 Personen). 25% bzw. 32 Befragte haben zugegeben, dass sie nicht wüssten was Unesco ist.

 

 

Der Mehrheit ist damit einverstanden, dass Ptuj Unesco geschützt wird.

                                                                           

 

Viele Befragten (73% bzw. 93 Personen) glauben, dass der Status unzählige Vorteile für Ptuj bringen würde. Auf die Frage: »Und was? Konnten Viele keine konkreten Dinge aufzählen. Sie glauben, dass man Ptuj damit in Europa leichter erkennt, dass sich seine wirtschaftliche Lage verbessert und der Lebensstandart erhöht wird.

 

 

16% der Befragten, bzw. 21 Personen antworteten auf die Frage: „Hat Ptuj schon versucht einen UNESCO Status zu bekommen?“ mit einem Ja, 11% bzw. 14 Personen antworteten mit einem Nein. Der Rest wusste die Antwort auf diese Frage nicht.

 

 

Auch das einzige slowenischen Denkmal kannten die meisten Befragten nicht (49% bzw. 63 Personen). Immerhin 21% (27 Personen) aller Befragten wussten, dass es sich um ein natürliches Denkmal handelt, nämlich um Škocijanske jame.

 

 

 

Die JSW-Gruppen aus Ptuj und Niederkassel/D während einer Stadtbesichtigung


 

POLITIK

 

(Interviews  zum Projektthema)

I.

 

Tanja Ostman Renault: Koordinatorka dela Združenja kulturnih mest (Škofja Loka, Piran in Ptuj) za Ptuj

(Intervju so izvedli; Sabina Šerbak, Gregor Moleh, Andrej Slana)

 

 

ZAKAJ SE ZAVZEMATE ZA TO,DA BI MESTO PTUJ PRIŠLO NA UNESCOV SEZNAM KULTURNE DEDIŠČINE?

 

Renault: V bistvu je prišla ta pobuda od drugod,moje delo pa je,da pomagam. Pomembno je,da se mesta in tisti spomeniki,ki imajo neko posebno vrednost in ki so vredni ohranitve, ohranija za nadaljne generacije. In Ptuj definitivno ima določene predele in spomenike,ki so tega vredni.

Če je mesto na tem seznamu, je pred katerokoli oblastjo zaščiteno,kajti vemo,da se skozi leta lahko marsikaj spremeni. Ne morejo se izvajat posegi,ki bi spremenili obliko mesta. Na žalost v zgodovini vedno tega niso upoštevali, kot npr. v Dubrovniku med vojno,vendar ni bilo hujših posledic,seveda je vojna izjemna situacija.

So ljudje,ki obiskujejo ta »čuda«,ki so na unescovem seznamu,tako je to lahko ena iz med dobrih promocij kaj se turizma tiče. Pomembno je pa tudi to, da je ta prisotnost na seznamu kulturne dediščene tudi nek dodaten pritisk,kajti mestu se lahko ta status odvzame, če niso vsi pogoji izpolnjeni.Mesta potem ne moremo  zanemarit ali pa pustit da bi propadlo.

 

KAJ SI MESTO OD TEGA LAHKO ŠE OBETA? MOGOČE VEČ DELOVNIH MEST,VEČJO PREPOZNAVNOST, FINANČNO PODPORO…?

 

Renault: Delovna mesta bi pravgotovo pridobili, če drugače ne, za obnovo in urejanje mesta,kot unesco to želi. Mogoče bi se na Ptuju odprle restavratorske šole, izvršit bi se mogle obnove…

Mesto pa si ne more obetat finančne pomoči od Unesca, kajti mesto dela oz. se vključuje za to, da ve v družbi tistih prestižnih ko so pravtako na tem seznamu.Na ta Unescov seznam je zelo težko priti in za to je potrebno trdno delo. Bolj verjetno bi bilo,da bi dobili finančno pomoč od države, vendar ne samo iz naslova Unesco, vendar vendar zaradi obnove kulturne dediščine, pa tudi evropska sredstva bi prišla v upoštev.

Kot je znano,je Ptuj v združenju zgodovinskih mest, in skozi to združenje bi se tudi dalo priti do kakšnih sredstev v Evropi.

 

 

NAPRIMER NA PODROČJU GOSTINSKE IN ŠPORTNE PONUDBE SO ŠE KAKŠNI POGOJI, KI BI JIH MOGLI ZA UNESCO IZPOLNIT?

 

V detajle mi to ni toliko znano,mislim pa,da nekih posebnih pogojev tu več ne bo treba izpoljnjevat.Vendar pa teh pogojev še ni. Določene pogoje unesco razpiše vsako leto,tako da moramo počakati.In vsako leto je tudi poudarek na nečem,vendar mislim,da Ptuj to leto še ne bo pripravljen, je pa tudi mala verjetnost,da nam uspe v prvem poskudu.

 Najbolj pomembna pa je seveda drugačnost, če bi npr. bilo po Svetu več takih jam kot so Škocianske,se te sigurno ne bi uvrstile na Unescov seznam.

Pogovarjali smo se s predstavniki mesta Banske Stiavnice,ki so trikrat poskušali in zdaj so na tem seznamu. Ti imajo poseben sistem vodne napeljave v njihovih rudnikih zlata in srebra,ker je ta bila tam še posebej pomembna,seveda tudi za spiranje zlata in srebra,predvsem zaradi tega je njim uspelo.

 

ZAKAJ PA SO MORALI TRIKRAT POSKUSIT,ZAKAJ JIM NI TAKOJ USPELO?

 

Zato,ker niso dovolj dobro izpolnjevali vseh kriterijev. Pomembno je dokazati povezavo nekega spomenika z modernim življenjem ljudi,to je zelo pomembna točka pri Unescu.

 

KAKO SE SPREJETJE ODRAŽA NA MESTU BANSKA STIAVNICA? IMAJO SAMO POZITIVNE IZKUŠNJE?

 

Seveda so tudi pozitivne izkušnje. Zaradi Unesca so morali narediti načrte za prihodnost,kjer piše,kakšna bodo prizadevanja, npr. koliko fasad bodo spremenili v enem letu ali kaj podobnega.Obstajati mora nek plan,ki določa,kako se bo mesto razvijalo in obnavljalo, tega pa se je treba tudi držat,če ne te lahko  Unesco odpusti iz tega seznama,torej je to za njih sedaj še dodaten pritisk.

 

ALI SE KDO PRI NAS KONKRETNO S TEM UKVARJA? OBSTAJAJO KAKŠNE PROJEKNE SKUPINE,KI BI SKRBELE ZA TO,DA BI SE MESTO PRIPRAVILO IN KANDIDIRALO?

 

Vse skupaj je v začetni fazi. Na državnem nivoju vodi ta prizadevanja ministrstvo za kulturo, tam so ljudje,ki se s tem ukvarjajo in bi nam tudi pomagali.Najprej je treba premagat državni lobi,kajti dokler imamo mi podporo našega ministerstav, bi nam lahko pomagal tudi Izrael.Izrael je bil zbran iz strani Unesca,da nudi pomoč,ki jo Unesco financira. Izraelska namestnica veleposlanice je bila že tukaj. Recimo,da bi sem  prišla dva strokovnjaka iz Izraela, in bi nam pomagala vse pripravit.Mi bi poskrbeli za osnovne zadeve,ostalo pa bi jim financiral Unesco.

Bolj pomembno pa je to da se do določene mere vključi občina , ki lahko poskrbi za pomoč iz strani oddelka za okolje in prostor, pa od oddelka za gospodarstvo in oddelka za družbene dejavnosti. Ker pa verjetno občina sama tega ni zmožna, bi bila tu potrebna povezava z znanstvenoraziskovalnim središčem Bistra na Ptuju, ki je tudi delno občinska zadeva. Oni bi lahko pripravili projektno dokumentacijo. Prav tako bi mogli vključit Zavod za varovanje kulturne dediščine.

 

 

OBSTAJAJO KAKŠNI KONKRETNI ARGUMENTI,KI SO PROTI TEMU,DA BI SE PTUJ VKLJUČIL V TA UNESCOV SEZNAM?

 

Ti argumenti so lahko finančne narave,kajti Unesco ne prispeva finančne pomoči za priprave mesta. So tudi ljudje,ki mislijo, da potem,ko bi bili na tem seznamu, z mestom ne bi mogli več delat to kar bi sami želeli…

To so lahko individualna razmišljanja…Tega se bojijo bolj tisti ljudje, ki imajo svoje kariere in želijo modernizirano mesto.

 

ZAKAJ MENITE, DA IMA PTUJ VEČJE MOŽNOSTI,ČE SE ZA UNESCOV SEZAM POTEGUJE PREKO ZDRUŽENJA ZGODOVINSKIH MEST?

 

Tukaj obstajajo argumenti za in proti.Nekateri mislijo,da bi se morali potegovati sami,vendar smo po mojem mnenju močnejši,če bi se vsa tri mesta borila skupaj.Unesco bi imel tudi manj dela. Lobi kot tak bi bilmočnejši če bi kandidirala tri mesta skupaj.

 

KAKO DALEČ PA BI MESTNO JEDRO BILO ZAŠČITENO?KAJ VSE BI SPADALO ZRAVEN?

 

To ne bi bila le Prešernova ulica,k mestnemu jedru bi spadalo lahko še marsikaj drugega….ŠE DOPOLNIT!!!!!!!!!

 

 

EN PROTIARGUMENT JE TUDI DEGRADIRANO MESTNO JEDRO,BI LAHKO TUDI TO BIL MOTEČ FAKTOR ZA UNESCOV SEZNAM?

 

Naše mesno jedro v toloki meri sploh ni degradirano.Dvignjeni so pločniki,vendar je to nujno potrebno zaradi prometa. Mislim,da to ne bi bil problem za unesco. Unesco noče,da bi mi živeli kot v 18. stol., ker je to pač podoba mesta s tega časa.Ravno nasprotno mora bit, pomembno je moderno življenje s spomenikom. Spomenik ne sme bit v »sterilnem« okolju.Dobro je,da je npr. kakšna terasa blizu ali kaj podobnega,da lahko ljudje to vedno vidijo in s tem živijo.

 

VEMO,DA SO PRED LETI ŽE BILA PRIZADEVANJA ZA TO,DA BI PTUJ PRIŠEL NA TA SEZNAM.ALI JE BIL TA POSTOPEK PREKINJEN SAMO ZARADI VOJAŠNICE, ALI SO BILI KAKŠNI DRUGI VZROKI?

 

Rečeno je bilo,da zaradi vojašnice,vendar sem jaz vprašala predstavnike  Banske Stiavnice, pa so rekli, da vojašnica naj ne bi bil tako velik problem in da nas je s tem bilo najlažje odpravit. Mislim,da takrat spolh ni bilo prave volje,predvsem politične in so se zadovoljili s tem enim odgovorom Unesca. Če bi ptujski predstavniki takrat rekli,da bi si prizadevali,da bi vojašnico postopoma odpravili in da imajo določene plane, vojašnica ne bi bil tak problem za unesko. Vendar jaz takrat še nisem bila tu in ne vem kje se je pravzaprav postopek ustavil. Če bi bila želja in politična podpora dovolj močna, bi klub temu lahko šli naprej.

Glavni problem bolnice Franje je bil ta,da niso imeli namembnosti in vsebine, da bi se nekaj okoli te boljice dogajalo,čeprav so izpolnili vse pogoje. Ni dovolj da si ljudje to hodijo ogledat,vendar je pomembno življenje s spomenikom,da se tam nekaj dogaja…To so nam povedali iz ministrerstva za kulturo…Mora se postavit neka strategija za nadaljno, to je bolj pomembno za Unesco kot pa npr. kakšna vojašnica.

 

ALI ŽE POTEKAJO POGOVORI Z MINISTRSTVOM?

 

Ministrstvo za kulturo je v stranki ZLSD in ptujski pobudniki temu so pravtako v tej stranki.Ti pobudniki  imajo direktno navezavo z ministrstvom.In do letošnjih volitev,ko se bo ministrici iztekel rok, bo ptuj moral narediti vsaj tisti prvi zagon, da od ministrstva dobi neko potrditev. Že za časa letošnja pusta so potekali resnejši pogovori,ko je bila tukaj tudi nadomestnica izraelske veleposlanice. Na ministrstvu so med drugim dejali,da naj počakajmo najprej na razpis in da bomo potem videli katere kriterije bo Unesco poudaril

 

KOLIKŠNO JE SPLOŠNO ZANIMANJE MESTNE OBLASTI ZA TA POSTOPEK?

 

Mestni svet o tem še ni razpravljal, in tudi na nslednji seli še ni nič predvideno. Vendar se morajo še letos izjasnit in začet resnejše pogovore in to samo že zaradi volitev,ki bodo septembra.

 

 

BI LAHKO TUDI JAVNOST K TEMU KAJ PRISPEVALA?

 

Seveda bi lahko,če ne drugače  bi lahko pomagala z idejami.

 

NA PTUJU JE VELIKO ODKRITIJ IZ ČASA STAREGA RIMA, SLIŠALI SMO DA JE VEČ KOT STO OPEKARSKIH PEČI IN  PODOBNEGA,SO ŠE TUDI OSTANKI STAREGA RIMSKE MOSTU,KI SO BAJE ŠE VEDNO POD VODO,KAJ SE DOGAJA NE TEM PODROČJU?

 

Glavni problem je tukaj pomanjkanja prostora. V ptujskih depojih so shranjena najlepša odkritja ni pa možnosti,da bi to ljudem pokazali. Tu bi nam zelo prav prišla vojašnica in njeni prostori.Kulturno dediščino je treba ljudem pokazat in je ne skrivat, potrebno jo je tudi predstavit zanimivo in ne zakomplicirano in nerazumljivo.

 

 

II.

 

V okviru projekta JSW smo opravili anketo v mestni hiši. Pogovarjali smo se z direktorjem MO Stankom Glazarjem o že v naprej sestavljenih vprašanjih. Po pogovoru smo sklenili, da nam bo na vprašanja odgovoril s pomočjo ostalih delavcev mestnega sveta. (Intervju sta opravila: Maja Kelc, Andrej Slana)

Dobili smo naslednje odgovore:

1) So se pojavila katera tuja ali domača podjetja, ki so pripravljena vlagati v Ptuj in okolico?

Domača in tuja podjetja, so pripravljena vlagati v tehnologijo, tehnološke procese, infrastrukturo ptujskih podjetij in povečati število delovnih mest na ptujskem. Domača in tuja podjetja so pripravljena vlagati predvsem v proizvodne dejavnosti (proizvodnja kovinskih delov, strojev in naprav), trgovinske dejavnosti, turizem in gostinstvo.

2) Kaj se bo zgodilo s ptujskimi podjetji pri vstopu v EU?

Potrebna bo reorganizacija srednjih in malih podjetij, kar pri nekaterih
podjetjih že poteka (pridobivanje okoljskih standardov in standardov
kvalitete), v smislu iskanja najbolj optimalnega načina poslovanja.
Zaradi vedno dražje delovne sile bo potrebno pridobiti posle z velikimi
dodanimi vrednostmi, da bo poslovanje še ostalo smiselno.
Ptujska podjetja bodo po vstopu v EU dobile možnost pridobivanja evropskih sredstev, s katerimi se bo lahko krepil razvoj.
Za ptujska podjetja se bodo po vstopu v EU zmanjšali stroški logistike, zaradi ukinitve carinskih postopkov.
Zaradi odpravljenih ovir prostega pretoka blaga, storitev, ljudi in kapitala pomeni za ptujska podjetja na eni strani lažji vstop na evropski trg, na drugi strani pa velik boj z evropsko konkurenco.
Manjša podjetja bo potrebno združiti, da bo na trgu lahko postopala celoviteje in da bodo lahko konkurirale velikim.

3) Kako mislite regulirati število nezaposlenih na našem območju, kajti po številu brezposelnih je ptujsko območje med kraji z največjo brezposelnostjo v državi?

MO Ptuj že nekaj let omogoča pridobivanje sredstev za pospeševanje razvoja malega gospodarstva. Sredstva za razvoj se zagotavljajo iz občinskega proračuna in se dodeljujejo kot krediti. Prednost pri podelitvi sredstev za razvoj malega
gospodarstva imajo posamezni projekti in razvojni programi, ki zagotavljajo:
· energetsko varčne in okolju prijazne dejavnosti;
· razširitev obsega poslovanja z uvajanjem sodobnih tehnologij in odpiranje
novih delovnih mest;
· udeležbo tujih in domačih sovlagateljev;
· posodobitev proizvodnje;
· promocijo kraja izdelkov in storitev.
Krediti se namenjajo tudi za:
· nakup, urejanje in opremljanje zemljišča za graditev poslovnih prostorov;
· nakup, graditev in preureditev poslovnih prostorov;
· nakup opreme in generalno obnovo obstoječe opreme za proizvodnjo;
· nakup patentov, licenc, zagotavljanje znanja ( know-howa)

4) Koliko je Ptuj prepoznaven po Evropi, posebej mislimo na karneval, ali bi še se dalo s katerimi drugimi prireditvami povečati prepoznavnost?

 

Ptuj je s pustnim karnevalom že precej znan po naših sosednjih evropskih državah, predvsem v Avstriji in Madžarski. Ptuj je vključen v svetovno združenje karnevalskih mest FECC (Foundation European Carnival Cities), ki povezuje 48 držav in 368 mest. na letošnjem ptujskem karnevalu se je zbralo 5-10 % tujih obiskovalcev, v samih karnevalskih skupinah pa je nastopalo cca 200 tujih državljanov iz Hrvaške, Slovaške, Avstrije. MO Ptuj si prizadeva po še večji prepoznavnosti ptujskega karnevala po evropskih državah.

Prepoznavnost Ptuja bi se lahko povečala z že obstoječo prireditvijo »DOBROTE SLOVENSKIH KMETIJ«, kjer se predstavljajo kmetijski proizvajalci iz cele Slovenije in tudi iz sosednje Avstrije s svojimi prehrambenimi dobrotami, ki so tradicionalnega izvora.

Organizirali bi lahko gospodarske igre in povabili gospodarstvenike iz Evrope na Ptuj, kjer bi se zabavali, obenem pa jim predstavili tudi ptujsko gospodarstvo in možnosti povezovanja. Takšno vsakoletno druženje bi imelo dolgoročni učinek. Druženje gospodarstvenikov bi spodbudilo vlaganje v ptujska podjetja in sodelovanje. Prireditev bi morala biti sproščajoča za povabljene gospodarstvenike.

5) Pred kratkim je bil na obisku nemški veleposlanik, ki je pohvalil nem – slo gospodarsko poslovanje, posebej je poudaril Perutnino Ptuj. Si bo občina prizadevala, tako uspešno poslovalo s tujino še več podjetij s ptujskega območja?

 

Veliko ptujskih podjetij že sodelujejo z nemškimi gospodarstveniki. Seveda bi sodelovanje lahko bilo še v večjem obsegu. MO Ptuj si prizadeva za sodelovanje ptujskih podjetjih s tujimi, kar se kaže kot dajanje prednosti tudi za projekte in razvojne programe z udeležbo tujih sovlagateljev pri kreditiranju malega gospodarstva.

 

MO Ptuj bi lahko takšno sodelovanje še povečala, če bi priredila že prej omenjene gospodarske igre na Ptuju.

OOZ Ptuj bi lahko organizirala srečanje med SLO – NEM podjetji, po vzoru gospodarske zbornice Slovenije, ki nenehno prireje srečanja s tujimi gospodarstveniki.

 

6) Kako mislite urediti promet v mestu in mestni okolici npr. križišče v Mlinski ulici, kjer prihaja vsak dan do zastojev?

 

Mesto Ptuj ima skozi svoj zgodovinski razvoj vedno pomembno prometno funkcijo, saj leži na pomembnem križišču poti, ki potekajo od vzhoda (Panonska nižina) proti zahodu (predalpski svet) in od severa (srednje Evrope) proti jugu (Jadranskemu morju).

Skozi Ptuj pelje glavna cesta iz Maribora in Slovenske Bistrice proti Ormožu oziroma Hrvaški. V Ptuju se stekajo regionalne ceste iz smeri Maribor (preko Vurberga), iz Lenarta, Ljutomera, Gornje Radgone in iz smeri Borla (Hrvaške). Glede na to imamo na ptujskem mostu dnevno do 40.000 vozil (tranzitni in lokalni promet). Zaradi preobremenjenosti cestnega prometa skozi Ptuj nameravamo zgraditi nov most in obvoznico iz Zagrebške ceste do Ormoške ceste ter odcep iz glavne ceste Maribor – Macelj do novega mostu. Tako bomo reševali tranzitni promet in preobremenjenost cestnega mostu (križišče pri podvozu).

Ulične priključke na glavne prometnice bo potrebno razbremeniti s semaforizacijo križišč oziroma krožišč (na Bregu, Dornavski cesti, Ormoški cesti, itd…).

Omenjeno Mlinsko ulico kot močno obremenjeno, vendar po številu prometa ni med najbolj obremenjenimi. Na tej ulici bo mogoče doseči večjo pretočnost prometa s križiščem na mariborski cesti in z obvozom ptujskih toplic.

 

7) Ali je res da mislite za promet zapreti celotno mestno jedro?

 

V sedanjih pogojih na nameravamo zapreti starega mestnega jedra, saj bi tako pospešili praznjenje starega mestnega jedra; še zlasti bi slabila poslovna dejavnost. Obdržali bomo plavo cono in parkirišča na robu mestnega jedra (pod gradom, pri peš mostu,  na Potrčevi cesti, na sejmišču, itd…). prav tako moramo obstoječo peš cono.

Staro mestni jedro bo smiselno zapreti, ko bo bistveno večji turistični obisk, od katerega bo tudi mestno jedro živelo.

 

 

 

Übersetzung/Zusammenfassung des Interviews

(Sabina Šerbak, Gregor Moleh, Andrej Slana)

 

Frage: Ptuj wollte schon vor Jahren einmal versuchen auf die Unesco-Liste des Kulturerbes zu kommen, befindet sich die Dokumentation zu diesem Versuch vielleicht bei ihnen?

 

Antwort: Solch eine Dokumentation, die hier gemacht worden wäre, gibt es nicht. Das Interesse ist immer da gewessen, aber zur Verwirklichung ist es niemals gekommen. Für so eine Sache muss man ein Projekt beginnen, an dem Fachkräfte aus verschiedenen Gebieten arbeiten müssen. Der Staat  hat auch mit der »Bolnica Franja« für die Unesco-Liste kandidiert und hat es nicht geschafft, obwohl es dort so viele profesionell arbeitende Fachkräfte gab. Die Frau Krek, die in Ljubljana in einem  Unesco Büro arbeitet, unterstützt uns, aber andererseits sagt sie, dass wir das in Ptuj  schwer schaffen werden, weil das alte Stadtzentrum »degradiert« ist. Dort gibt es einige Gebäude, die nicht dorthin gehören und auch das Dach von dem Geschäftszentrum (blagovnica) ist flach angelegt, was für ein »mittealterliches« Stadtzentrum  nicht typisch ist.  Jetzt reden wir auch darüber, dass wir nur mit einem Teil des Stadtzentrums kandidieren könnten. Der Staat hat uns auch Hilfe versprochen, dass Fachleute zu Hillfe geschickt werden sollen, die mit uns zusammen das Projekt starten werden.  

 

Wie könnte sich das auf die Wirtschaft von Ptuj auswirken, was könnte der Unesco-Status da denn verändern?

 

Die Auswirkungen würden nicht nur positiv sein, sondern auch negativ. Das würde sehr viele Pflichten für Ptuj mit sich bringen. Wir müssten das »degradierte« Statzentrum verändern, aber dafür gibt es nicht genug Geld, denn die Zahlen  würden in die Milionenhöhen gehen.

 

Besteht schon diese Projektgruppe, die uns der Staat versprochen hat, tut sich da schon was?

 

Diese Projektgruppe besteht noch nicht ganz, aber das würde ich damit verbinden, dass wir jetzt in Ptuj das »Intergrierungsentwicklungsprogram« starten, und diese Gruppe wird einen Plan entwickeln, wie wir mit der Kandidatur beginnen können, aber das ist alles noch in der Vorbereitung. Um diese Projektgruppe vom Staat werden wir den Staat noch einmal bitten.

 

Glauben sie, dass Ptuj mehr Chnacen ha,t wenn es im Verein der drei slowenischen Kulturstädte kandidiert (Ptuh, Škofja Loka,Piran)?

 

Auch darüber sprechen wir, aber die Sache ist noch in der Diskussion, und ich glaube, dass wir darüber noch eine ernste Besprechung führen müssen. Es geht sehr langsam voran. Ich glaube, dass das besser wäre, aber so denken nicht alle, andere sind der Meinung, dass Ptuj alleine kandidieren sollte. Ich glaube, dass das Projekt mehrere Jahre dauern wird, und dass wir es mehrmals versuchen müssen. Die Unesco sucht für die Liste des Kulturerbes etwas, was es noch nirgendwo auf der Welt gibt, was einzigartig ist. Aber die Sache ist sehr komplex und schwierig.

 

Wurde die letzte Bewerbung Ptujs nur wegen des Militärobjekts in der Stadt beendet oder waren da noch andere Gründe?

 

Das Militärobjekt (die Kaserne) war schon ein Grund, weil es so ein Objekt in so einem Statzentrum nicht geben darf. Das sind die wichtigsten Bedingungen, weil im Falle eines Krieges die Bomben auf so ein Objekt fallen würden und in der unmittelbaren Nähe würde das Kulturerbe stehen. Aber das Gebäude und die Armee wird es nicht mehr in Ptuj geben.

 

Wie hoch sind die Finanzen, die wir für die Kandidatur und die Vorbereitung benötigen werden?

 

Wenn die Gruppen feststehen, werden sie auch die weiteren Plänne vorbereiten und dann wissen wir auch, wie die Zahlen aussehen.

 

Wir haben gehört, dass an dieser Stelle, wo heute das Militärobjekt steht, in der nahen Zukunft ein Kulturviertel sein wird. Wie weit sind Sie mit dieser Sache?

 

Die Initiativgruppe, die für diese Sache sorgt, heisst »Panorama«, und diese Gruppe hat den Vorschlag gegeben, wie wir diese Räume des Militärobjekts nutzen könnten. Sie waren schon bei der Frau Ministerin für Kultur, und sie ist sehr froh darüber, dass sie sich selber organisiren konnten. Das Verteidigungministerium wird das Objekt dem Kulturministerium übergeben und im Interesse dieses Ministerium ist es auch, dass das Stadtarchiv dorthin zieht, weil es zur Zeit an Raummangel leidet. Aber das ist alles noch im Gange.

 

Gibt es auch irgendwelche Meinungen, die dagegen sind, das Pruj für die Liste des Welt- Kulturerbes kandidiert?

 

Da gibt es schon Bedenken, wegen der Veränderungen des Statzentrums, aber für Slowenien wäre das sehr positiv, weil wir noch kein Kulturwelterbe haben, die Škozian Grotte gehört zum Naturwelterbe, und das ist das einzige Welterbe, das es bei uns zur Zeit überhaupt gibt. Wir werden versuchen, alles zu tun, was wir können, dass wir das auch schaffen.

 

Würden wir auch mehr Hilfe vom Staat bekommen, wenn wir den Status der Unescostadt hätten?

 

Ich bin davon überzeugt, dass wir die Hilfe bekämen, aber für uns ist es zur Zeit wichtiger, dass wir das Geld zur Vorbereitung für die Kandidatur haben.

 

Würde es mit den eizelnen Denkmälern auch funktionieren, wenn wir nur mit ihnen kandidieren würden?

 

Das wäre doch etwas schwieriger. Eines der Denkmäler, mit dem wir »prahlen«, ist das Florians-Denkmal, aber das ist in einem sehr schlechten Zustand. Wie ich weiss, gibt es noch viele solcher Denkmäler,  aber die sind wegen des Platzmangels nicht ausgestellt. Darüber werden wir hier auch noch Besprechungen führen.

 

Danke für das Gespräch!

WIRTSCHAFT

(Vorstellung eines großen, international tätigen Unternehmens aus Ptuj)

 

Die Gruppe Perutnina Ptuj nutzt die Befreiung von EU-Umweltauflagen, um bis 2007 Mittel- und Südosteuropas größter Geflügelproduzent zu werden.

Sloweniens EU-Beitritt erleichtert den Zugang zum europäischen Markt für ein Unternehmen, das schon zuvor sehr wettbewerbsfähig gewesen ist: das Geflügelkombinat Perutnina Ptuj. Es gehört zu jenen 15 Betrieben des postjugoslawischen Staates, die laut EU-Beitrittsvertrag von der Pflicht befreit sind, "Anlagen in Übereinstimmung mit den Emissionsgrenzwerten . . . zu betreiben". Für den Perutnina-Betrieb Kmetijski gilt die Befreiung bis 30. Oktober 2010. Bis dahin hat er einen Startvorteil gegenüber Konkurrenz aus der "Alt-EU", also auch aus Österreich.

Dabei war der Betrieb einst auch österreichisch. 1905 hatte Valentin Reinhard aus Groß-St. Florian bei Deutschlandsberg eine Hühnerzucht in Ptuj eröffnet und damit lange vor dem "Hendlvater" Jahn und dessen Wienerwald-Kette einen Betrieb auf Geflügel gegründet. Zwar wurde 1912 das Hauptbüro nach Puntigam bei Graz verlegt, aber der Hauptmarkt blieb das Königreich Jugoslawien. Mit den ersten Kühlwagen setzte der Export bis nach England ein. 1939, als Deutsch in Jugoslawien problematisch wurde, übernahm Hinko Skerget die Geschäftsführung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es, wie in KP-Regimen üblich: Das Unternehmen wurde verstaatlicht und in Perutnina Ptuj umgetauft. Als es 1966 in ein Agrarkombinat umgewandelt wurde, war es schon einer der größten Betriebe Sloweniens, ein Muster der titoistischen Landwirtschaftsindustrie mit Dutzenden Tochterbetrieben und Tausenden kooperativen Bauern.

In den 70er Jahren erlebte das Unternehmen einen Höhepunkt der Bekanntheit. Beim Gipfeltreffen der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) in Belgrad wurde den Delegierten auch "Poli" aus Ptuj, die erste vorgekochte Hühnerwurst der Nahrungsmittelgeschichte, aufgetischt. Selbst eine Brandkatastrophe, die 1979 das Kühlsystem vernichtete, konnte den weiteren Aufstieg nicht verhindern. Ab 1990 scheffelte Yutaly, ein Joint venture mit dem italienischen Partner Marr, Devisen. Zuchthähne und -hühner wurden bis in die USA geliefert. 1995 wurde der 90. Gründungstag mit einem rauschenden Fest im Schloss von Ptuj begangen.

Obwohl Perutnina erst 1997 privatisiert und zur AG umgewandelt wird, regiert Marktwirtschaft pur. 1992 ist der Veterinärmediziner Roman Glaser - trotz des Namens ein waschechter Slowene - Vorsitzender geworden. Er erweitert systematisch die Geschäftsfelder: Zuerst wird die erste Schulkantine eröffnet, dann das erste "PP Inn". Glaser liegt wohl auch politisch richtig: Die Eröffnung nimmt, wie Jahre später bei der neuen Fleischverarbeitungsanlage, der slowenische Staatspräsident Milan Kucan höchstpersönlich vor.

Parallel dazu entstehen Niederlassungen in anderen Nachfolgestaaten Jugoslawiens. Nur in Kroatien nicht - dort wird Pipo Cakovec, die zweitgrößte Geflügelproduktion des Nachbarn, erworben. Es folgen die Übernahme des Konkurrenten Jata und des EU-gewürdigten Kombinats Kmetijski.

2001 besetzt Perutnina den Biomarkt, indem auch Hühnerfleisch aus Bodenhaltung beworben wird. 2002 beträgt der konsolidierte Umsatz 31,4 Mrd. Tolar (138,8 Mill. Euro). Unter anderen werden 19,7 Mill. Küken, 26,9 Mill. Eier, 27.400 Tonnen Geflügel und 11.700 Tonnen verarbeitetes Geflügelfleisch verkauft.

Glaser hat sich das Ziel gesteckt, "unter Einhaltung aller Qualitäts-, Umwelt-, Veterinär-, Sanitär- und Gesundheitskriterien" weiter zu wachsen. Und dabei ist er gar nicht bescheiden: Die Gruppe soll der größte Geflügelproduzent Mittel- und Südosteuropas werden, und zwar spätestens 2007, drei Jahre vor Ablauf der Befreiung von den EU-Umweltauflagen.

 

Weitere Infos:

www.perutnina.si

 

 

 

Die JSW-Gruppen aus Ptuj und Niederkassel/D bei PERUTNINA Ptuj


 

KULTUR

(Vorstellung ausgewählter Kulturdenkmäler und des Kurenten-Karnevals)

 

WAS VERSTEHT MAN UNTER MITHRÄUM?

 

RÖMISCHE DENKMÄLER IN PTUJ MIT VERBINDUNG DER UNESCO ORGANISATION

 

     Mithraismus entwickelte sich aus einem persischen Glauben des Mithrakultes. Der Gott Mithra wird in Zusammenhang mit den Sonnengöttern erwähnt. Der Kampf zwischen Mithra und dem Stier symbolisiert so den Kampf zwischen Gut und Böse und den Sieg des Gutes.

Durch griechisch sprechende Einwanderer, Händler und Beamten wurde Mithraismus ins römische Imperium nach den Eroberungen des Orients verbreitet. Das Römische Imperium war dem Mithraismus besonders im 2. Jahrhundert wohlgesinnt, da Mithra als Symbol des Kampfes zwischen Gut und Böse ein Vorbild der römischen Armee war, doch sein Einfluss auf die Gesellschaft dauerte nur kurze Zeit. Wenige Eingeweihten nahmen heimlich an religiösen Ritualen teil. Frauen dürften nicht teilnehmen. Von Mithraismus zeugen besonders die materiellen Beweise (Kultstätte…). In Ptuj wurden 5 Mithräen entdeckt.

 

DAS I. MITHRÄUM IN SPODNJA HAJDINA

 

 

     In der Nähe von Ptuj, in Spodnja Hajdina, wurde die älteste Mithras-Kultstätte in römischen Donauprovinzen gefunden. Entdeckt hat sie der Grazer Archäologe Dr. Wilhelm Gurlitt in den Jahren von 1898 bis 1899. Das Mithräum wurde unmittelbar nach der Entdeckung mit einem Schutzschuppen eingedeckt. Aus den Denkmälern kann man herauslesen, daß die Beamten des illyrischen Zolls die Kultstätte in der Mitte des 2. Jahrhunderts errichteten. Der Tempelraum ist auf den Vorraum und auf das Kernstück mit vertieftem Mittelteil verteilt. Im Tempelraum sind 12 Weihsteine mit Inschriften und Reliefabbildungen, die unter anderem Mythen und Legenden darstellen. Am Eingang in das Kernstück stehen zwei Opferaltare, gewidmet den Gottheiten des Ostens und Westens Kautes und Kautopates. Im zentralen, vertieften Teil ist auf einem von beiden Opferaltaren Mithras Geburt dargestellt.

Aus der Felsmasse, die mit einer Schlange, dem Symbol der Erde, umwunden ist, erhebt sich der Torso eines jungen Mannes, mit einem Dolch in der linken und mit einer Fackel in der rechten Hand. Große Aufmerksamkeit erregt der säulenförmige Altar, mit der Statue eines Stierträgers. Die Mithras´ Statue stellt uns Mithras im persischen Gewand vor, der den Stier zur Opferung schleppt.

 

DAS II. MITHRÄUM IN ZGORNJI BREG

    Im westlichen Teil der römischen Poetovio, in Zgornji Breg, stand im dichtbebauten Wohnviertel der damaligen Stadt die größte Mithras-Kultstätte. Das Mithräum entdeckten Viktor Skrabar und Mihovil Abramič im Jahre 1913. In der Kultstätte, die Mitte des 3. Jahrhunderts errichtet wurde, überwiegen Opferaltare mit Weihinschriften. Der Großteil der Weihsteine, versehen mit verschiedenartigen bildlichen Darstellungen, die voller Symbolik von Mythras´ Legende, sind im vertieften zentralen Teil angeordnet. An einem der Denkmäler sind auf der Stirnfläche zwei Männergestalten gemeißelt, die über dem Feuer auf dem Opferaltar einen Schwur ablegen. Auf dem rechten Seitenteil sieht man Mithras, der mit einem Pfeil Wasser aus dem Felsen herausschießt. Auf dem Altar links ist über der Sockelinschrift das Relief mit Mithras´ Geburt aus dem Felsen gemeißelt. Neben Mithras, der in der Linken einen Dolch und in der Rechten eine Fackel hält, stehen Kautes und Kautopates, oberhalb Mithras sind der liegende Obergott und die geflügelte Siegesgöttin abgebildet.

Auf der Gegenseite steht ein hoher Altar mit zwei liegenden Löwen. Auf dem rechten Seitenteil sieht man den Sonnengott. Außer der ursprünglichen Ausstattung der Kultstätte sind im Mithräum noch viele andere Funde ausgestellt:

 

DER RÖMISCHE ZIGELBRENNOFEN

Im Ostteil der antiken Poetoviona, im Rabelčja vas, an der Stelle, wo heute ein Wohnviertel errichtet wurde, erstreckte sich das Handwerkerviertel der damaligen Stadt. Im Jahr 1974 entdeckten Archäologen einen römischen Ziegelbrennofen, einen von neun Öfen, die zu einem Töpfer- und Ziegelwerk gehörten. Der Ofen wurde im Jahr 1982 an der Fundstelle präsentiert. Erbaut wurde er aus Ziegeln, erhalten geblieben sind die Gewölbe und der Ofenunterteil sowie der mit Gewölbe bedeckte Feuerraum. Die Archäologen entdecken und erforschen das Handwerkerviertel von den 70-ger Jahrer bis heute. Das Viertel erstreckte sich an der Staatsstraße Aquileia-Savaria( heute Oglej bzw. Szombathely ). Nördlich und südlich von der Straße fand man große Gebäude mit Wohnräumen, Geschäften, großen Werkstätten, Trockenanlagen und Höfen. Im zentralen Teil des Viertels waren die Wohnräume mit Fresken, Stukkatur und Mosaiken versehen sowie mit Hypokausten beheizt. Im Viertel entdeckte man Steinmetz-, Schmiede-, Glaser-, und die am zahlreichesten vertretenen Töpferwerkstätten sowie Kalkbrennöfen, darunter waren gerade die Töpferwerkstätte am zahlreichsten vertreten.

Die Betriebe standen in der Nähe der Lagerstätte mit hochwertigem Ton. Gewöhnlich waren in diesen Betrieben mehrere Öfen zusammengeschlossen, weiter gab es hier Trockenanlagen, Räume für die Tonvorbereitung und Brunnen. In den Öfen (man fand mehr als 80 Öfen) wurden  Pflastersteine, Ziegelsteine, Geschirr und Öllampen gebrannt, die oft mit Stempeln der Meister gekennzeichnet wurden.

 

DAS ORPHEUS DENKMAL

Auf dem Platz Slovenski trg steht vor dem Stadtturm das beinahe fünf Meter hohe Denkmal, das größte, das in der römischen Provinz Ober-Pannonien entdeckt wurde. Das Denkmal, höchstwahrscheinlich wurde es am Fundort errichtet, erregte das Interesse schon vom 16. Jahrhundert an und wurde so mit der Zeit zum Symbol der Stadt am Fluß Drava. Wgen den auf dem Denkmal gemeißelten mythologischen Abbildungen wurde es bekann unter dem Namen Orpheus-Denkmal. Der aus Marmor gemeißelte Grabstein wurde im 2. Jahrhundert für den Bürgermeister Markus Valerius Verus aufgestellt, wie man dies aus der heute schon stark verwischten Inschrift herauslesen kann. Auf dem Denkmal sieht man Szenen, aus denen man Hoffnung auf ein neues Leben ersehen kann. Die Bekrönung bilden zwei liegende Löwen, die in den Vorderpfoten je einen Hammelkopf halten. Zwischen ihnen ist Serapis abgebildet, ägyptisch - griechischer Gott, der die Hoffnung auf die nochmalige Geburt symbolisiert. Unter der Bekrönung sieht man im Tympanon das Relief mit Selena - der Mondgöttin, die sich jede Nacht über ihren toten Liebhaber Endimion neigt und versucht ihn mit Küssen ihrer Strahlen aus dem ewigen Schlaf zu erwecken. Zwischen dem Giebel und dem Inschriftfeld ist das zentrale Relief gemeißelt. Darauf sieht man die Szene mit Orpheus, der in Trauer um die verlorene Eurydike ein Lied spielt. Sein Spiel rührte sogar die Tiere, die sich in einer Höhle um ihn sammelten. Orpheus rührte aber nicht nur die Tiere, sondern auch die Götter der Unterwelt, und zwar so, daß sie ihm seine Geliebte zurückgaben. Diese Szene, die heute schon stark verwischt ist, wurde auf dem Denkmalsockel eingemeißelt. Im Mittelalter diente das Denkmal als Pranger. Auf den Denkmalsunterteil hatte man eiserne Fesselringe eingeschlagen, mit denen die Übeltäter gefesselt wurden, doch die Fesselringe beschädigten stark die Inschrift.

 

LANDESMUSEUM PTUJ (Die Geschichte des Museums)

Im Jahr 1830 ließ Simon Povoden römische Steindenkmäler an den Sockel des Stadtturms einmauern und errichtete damit das älteste Freilichtmuseum im Gebiet des heutigen Slowenien. Man nannte es "unter freiem Himmel", zur Ehre des Gründers wird es heute das Povoden-Museum genannt. Im Jahr 1893 gründeten die Mitglieder des Fremdenverkehrsvereins Pettau (Ptuj) den Museumsverein. Damit wollten sie verhindern, daß die reichen archäologischen Funde aus Ptuj in die Grazer und Wiener Museen weggetragen worden wären. Anfangs hatte man in Gymnasiumsräumen in der heutigen Prešernova Straße nur archäologische Gegenstände ausgestellt, im Jahr 1895 schenkte Prof. Franz Ferk dem Museum eine umfangreiche Privatsammlung, die aus verschiedenartigen Museumsstücken zusammengesetzt war. Das Museum benannte sich, wegen der reichen Stiftung, in das "Ferk-Stadtmuseum" um. In den Jahren 1899 und 1914 wurden am Fundort das I. und III. Mithräum in Spodnja Hajdina bzw. in Zgornji Breg präsentiert. Bis 1987 entdeckten Archäologen in Ptuj schon fünf Mithras-Kultstätten, doch für die Besucher sind das I. und III. Mithräum noch immer am attraktivsten. Die Museumssammlungen waren im Gymnasiumsgebäude zu eingeengt, deshalb kaufte die Gemeinde Ptuj im Jahr 1926 das im Rahmen der josephinischen Reformen aufgelöste Dominikanerkloster ab. In zwei Jahren renovierte man das Kloster und verlegte dorthin die Museumssammlungen dorthin. Im Jahr 1945 wurde dem Museum noch die Verwaltung des Schloßkomplexes anvertraut, in dem die Innenausstattung der letzten Inhaber, der Familie Herberstein, beinahe vollkommen erhalten geblieben ist. Die Bibliothek und das Archiv hatten sich in 1954 bzw. 1955 vom Museum losgelöst und wurden zu selbständigen Institutionen, das Museum erweiterte dessen Tätigkeitsgebiet und erhielt im Jahr 1963 den Namen Landesmuseum Ptuj. Heute ist es im breiteren Gebiet von Ptuj und Ormož tätig.

 

 

 

 

 

 

Kurenten-Karneval in Ptuj

 

 

KURENTOVANJE NA PTUJU

Slovenija, dežela na stičišču alpske, panonske in mediteranske kulture, se od drugih evropskih držav in kultur razlikuje po svojevrstnih oblikah šemljenja. Govoriti o tradicionalnih in sodobnih maskah pomeni govoriti o Slovencih in njihovem odnosu do sveta, do živih bitij in narave, do magičnega in nadnaravnega, do veselja in strahu, radosti in zabave. Ptuj, starosta slovenskih mest, zakladnica tisočletij, mesto na križišču evropskih civilizacij, ter Ptujsko in Dravsko polje z obronki Haloz so tista območja v Sloveniji, ki na podlagi izredno bogate šemske dediščine še danes omogočajo doživetje pusta v vsej pestrosti in raznolikosti. Tu je doma najbolj priljubljen in množičen tradicionalni pustni lik, kurent ali korant, kakor mu pravijo ljudje na podeželju. Po tradicionalnem verovanju naj bi bil kurent demon, ki je s skakanjem in rožljanjem preganjal zimo in prebujal naravo v pomladno življenje in rast. Danes je sicer izgubil svojo magično moč, poslanstvo in funkcijo, kljub temu pa ni navadna pustna maska in v njem je še vedno nekaj skrivnostnega in magičnega.

Kurent je slovenski najbolj znani pustni lik. Doma je v Markovcih, ki so središče kurentovanja.

 

LEGENDA:

Domnevajo, da je kurent personifikacija nekega totemskega demona; iz te osnove naj bi se razvili tudi bolgarski kukeri. Legenda pa pravi tudi, da je bil kurent nekoč prelep mladenič, tako lep, da so se za njim podila dekleta od blizu in daleč, da nikoli ni imel nikjer miru. Zato se je umaknil v puščavo in prosil boga naj mu skazi obraz. Prošnja je bila uslišana in zrasli so mu rogovi. Ženske so ga sedaj pustile pri miru, v spomin na nekdaj zalega mladeniča pa so začele praznovati pustni torek z razposajenimi norčijami. V času pustovanja in ob posebnih priložnostih kurenti še vedno zbujajo svojevrstno pozornost s svojo pojavo; prvotni kult je zabrisan, ostal je le še burka in zabava.

ZGODOVINA:

Svojevrstna je bila usoda ptujskih korantov. Tudi na Ptujskem polju, od koder izvirajo, je prvotno obredje izginilo, saj je kurent tipična maska poljedelske skupnosti. Kot večina mask je tudi kurenta poskušalo zatreti krščanstvo zaradi simbolike poganstva, med vojno pa ga je skušal uničiti okupator, nekaj let po vojni pa smo v njem videli simbol zaostalega praznoverja. Toda kurenti so se obdržali, a pri tem so morali najti svojo novo vsebino. Preselili so se namreč s podeželja v mesto, kjer namesto po poljih, nadaljujejo sprevode po ulicah.

Zlasti v obdobju med svetovnima vojnama je med različnimi skupinami korantov prihajalo do sporov in pretepov, ki so se lahko končali tudi s prelivanjem krvi ali s smrtjo. Koranti so se običajno družili v skupine. Tako so hodili in poskakovali od hiše do hiše. Obiskovali pa so tudi sosednje vasi. Pri tem so se srečevali z drugimi skupinami in med njimi je večkrat prišlo do pretepov. Stare račune, predvsem zaradi deklet, so poravnali kar na cesti, v gostilni ali hišni veselici. Oboroženi so bili temu primerno, z ježevkami, noži, sekiricami in strelnim orožjem. Prav zaradi vsega tega so jih orožniki pogosto preganjali. Okrajno glavarstvo, je leta 1924 celo prepovedalo običajno pustovanje z namenom, da bi preprečili vsakoletno pretepanje in »štihanje« z noži. Po drugi svetovni vojni se je splošni nemir začel umirjati. V petdesetih letih so koranti pričeli v večjem številu zahajati v mesto, nastopati na kurentovanjih in drugih organiziranih pustnih in folklornih prireditvah doma in na tujem.

VRSTE KORANTOV:

Poznamo dve vrsti kurentov. Prvi je pernati ali Markovski, drugi pa rogati ali Haloški. Teh je manj, od pernatih pa se ločijo po kravjih rogovih na glavi.

V korantijo, korantovo opravo, so se lahko včasih oblekli samo neporočeni fantje, danes pa tudi poročeni in ločeni, kakor tudi ženske, dekleta in otroci.

SESTAVA KORANTA:

·        Korantova maska,

·        korantov plašč,

·        veriga z zvonci,

·        korantova ježevka,

·        gamaše,

·        težki čevlji

Na glavi ima korant masko - pokrivalo, ki predstavlja najtežji del pri izdelavi celotne opreme. Maska je narejena iz ovčjega kožuha, pred drugo svetovno vojno so jih delali tudi iz zajčjega kožuha. Za ušesa se uporabijo perutnice, nos mora biti rilčast, podoben svinjskemu rilcu in je posebej prišit na podlago. Pod nosom so brki iz sirka, zobje pa so iz belega fižola, nanizanega na vrvico. Dolg rdeč jezik je iz rdečega blaga ali usnja in biti mora seveda čimbolj grozovit. Takšen je pernati korant, rogati se od njega razlikuje po kravjih rogovih, namesto pernatih pa ima kosmata ušesa iz kožuhovine. Za ušesa pri pernatih korantih se uporabljajo peresa večjih ptic, puranov in gosi. Na vrhu glave je še dvoje lesenih paličic, ki so prepletene s pisanimi trakovi. Narediti korantovo naglavno pokrivalo je precej težko, saj se mora glavi dobro prilegati, da ne ovira koranta pri tekanju in poskakovanju.

Korant je oblečen v ovčji kožuh. Včasih, ko so ljudje na podeželju še nosili kožuhe, so uporaili kar te in jih samo obrnili z dlako navzven. Danes je za en takšen kožuh potrebno od pet do sedem ovčjih kož, odvisno pač od velikosti in postave fanta, ki ga bo nosil. Večinoma so svetle barve, redkeje vidimo črne.

Koranti se prepašejo z železno verigo, na katero je obešenih pet kravjih zvoncev, ki se po hišah dedujejo iz roda v rod.

Na nogah imajo korenti še gamaše (nogavice), ki so zelene ali rdeče barve, pletla so jih dekleta z ljubeznijo, na poseben bodičasti način in pa seveda težki delovni čevlji, saj bi bila za korenta kar malce nerodna in neprijetna zadeva, če bi mu spodrsnilo na ledu in snegu v vsej tej težki opravi. Poleg tega, da so jim dekleta spletla gamaše, so jim na masko pritrdile tudi papirnate rože, tako da so kasneje vedele, kateri je njen fant, od deklet pa si nabere tudi robcev.

Na koncu pa korent potrebuje seveda še ježevko, ki mu je včasih služila za orožje, fantje pa so na svoje pohode pogosto jemali tudi nože, male sekire, pištole in prirezane vojaške karabinke. Premagance so zmagovalci slekli. Največja sramota je za koranta bila, če so mu sneli masko. Ježevko drži v levi roki saj z desno želi ljudem srečo in mir. Ježevka je tanjši leseni kij, ki ima na koncu prave ježeve bodice. Ježu se sname koža, se posuši in se na koncu pribije na palico.

Celotna oprava je lahko težka tudi do 55 kilogramov, zato morajo biti fantje v kar dobri telesni kondiciji, da lahko za pustne dni v njej skačejo naokrog in preganjajo zimo.

Včasih so opravo izdelovali kmečki fantje kar sami, ponavadi na skrivaj, nato pa so jih skrili v hlev. Prav zato, ker so jih izdelovali sami, so se med seboj močno razlikovale.

Po tradiciji lahko kurenti nastopajo od svečenice, drugega februarja pa do Pepelnične srede, torej do torka do polnoči, ko nastopi post in se ne sme jesti niti več krapov.

V največjem številu se pokažejo v organiziranih pustnih sprevodih (karnevali, fašenk) od Pustne sobote do torka. Ponavadi nastopajo v večjih skupinah, ki jih spremlja hudič ali tajfelj. Ta je oblečen v rdečo, lažjo obleko, na glavi ima masko iz kožuhovine, v rokah pa drži manjše vile. Njegova osnovna naloga je bila, da spravlja kurente v skupino, tako da se kakšen kurent ne izloči, izgubi in tako postane plen drugim.

In če bodo kurenti prišli do vaše hiše, veste kako jih morate pozdraviti?

Prihod kurentov k hiši pomeni namreč srečo v prihajajočem letu. Pozdraviti jih mora hišni gospodar pred hišnimi vrati. Kurenti mu eden za drugim sežejo v roko, zaželijo srečo in mir, nato se primejo za roke in skačejo v krogu. Temu se reče »kurentov ples«. Gospodar jih nato povabi v osrednji hišni prostor, kjer je zbrana ostala družina. Na glavi imajo še vedno maske in člani družine poskušajo ugotoviti, kdo se skriva pod katero masko. Ko se fante prepozna, si ti snamejo maske. Ker kurenti v pustnih dnevih porabijo ogromno energije in moči, se jim mora ponuditi najboljša jedača in pijača. Kurenti ne pobirajo klobas in jajc, kot na primer druge pustne maske, ampak pobirajo robčke. Ti morajo biti veliki, bombažni, moški robci. Če kurenti kaj dajo nase, jim za pasom visi čim več robcev. Te jim podarijo dekleta in jih nato privežejo na verigo okrog pasu. Nemalokrat pa jih od njih kar izsilijo. Več kot ima kurent robcev, bolj se lahko postavlja pred drugimi.

Danes pohodi kurentov ne trajajo le tri dni, od pustne nedelje pa do torka. Prvi koranti poskakujejo po ptujskih ulicah že tri tedne pred pustom. Kamor pridejo, v gostilne ali trgovine, povsod so zaželeni, saj so postali že simbol mesta.

 

Quelle:

www.ptuj.si

www.ptuj.net

 

 

 

Im Zentrum von Ptuj

 

Zusammenfassung

 

Ptuj gilt als die älteste Stadt Sloweniens, ihre ältesten schriftlichen Zeugnisse gehen bis in die Zeit der Römer zurück. Ptuj hat sich schon einmal für den UNESCO-Status beworben, aber ohne Erfolg: Weil es viele Hindernisse in der Stadt gab (z.B. Kaserne in der Stadtmitte, auch die Altstadt war zu viel verändert, zu wenig Geld für das gesamte Projekt, usw.).

Unser Plan war, die Stadt im Hinblick auf den UNESCO-Status vorzustellen und die Bedeutung der Geschichte Ptujs zu zeigen.

Wir haben erfahren, dass wir  auch „auf den Ruinen“ aufbauen könnten. Aber, so war unser Eindruck, die Politiker haben leider kein grosses Interesse gezeigt. Es hat sich für uns so dargestellt, als ob Ptuj gar nicht so sehr den UNESCO-Status möchte.

Aber wir hoffen, dass das Interesse durch unsere Arbeit wächst und dass Ptuj eines Tages UNESCO-Stadt wird.

           

 

 

Ptuj, Zentrum

Artikel

(Interviews, die wir im Rahmen von JSW geführt haben)

 

 

Der deutsche Botschafter im Gespräch mit Schülern aus Ptuj:
»DAS EINZIGE PROBLEM IST, DASS WIR KEINE PROBLEME HABEN«
Hans-Jochen Peters über die deutsch-slowenischen Beziehungen, Sloweniens Beitritt zur EU und das Projekt »Unesco-Stadt Ptuj«



Er hatte „nie Angst vor dicken Büchern“, war ein guter Schüler und liebt auch heute noch die Literatur; er arbeitete u.a. schon in Uruguay, Moskau und Sarajewo, er kann fünf Sprachen und spielt leidenschaftlich gern Schach, wobei er „keine Gnade kennt“: Auch Großmeister haben schon gegen ihn verloren. Aber als Gesprächspartner ist er überraschend offen, entspannt und auskunftsbereit, fast wie ein „alter Kollege“. Und das alles, obwohl er der höchste Repräsentant der Bundesrepublik Deutschland in Slowenien ist: Hans-Jochen Peters (59), seit Juli 2003 deutscher Botschafter in Ljubljana.

Und so startet das Projekt „Jugend-Schule-Wirtschaft“ in Slowenien mit prominenter Unterstützung: Auf die Bitte um ein JSW-Interview für die Gruppe aus Ptuj antwortete der Botschafter sofort. Denn zwar ist ihm das „Projekt bisher nicht bekannt“, er hält es aber „für einen wirklich neuen und originellen Ansatz“. Peters: „Gerade in Deutschland sind viele Familien und auch bereits Jugendliche hoch verschuldet. Ein solches Projekt kann auch dabei helfen, Wirtschaftskenntnisse zu vermitteln, Jugendliche für Politik und Wirtschaft zu interessieren und sie so von hohen Schuldenbergen fernzuhalten!“

Außerdem hat er schon „viel Gutes über das Gymnasium in Ptuj gehört“; und so nutzt er die Eröffnung der Projektwoche „Zur Förderung naturwissenschaftlicher und technischer Berufe“, um nach Ptuj zu kommen, sich intensiv mit Schülern zu unterhalten und das Gymnasium kennen zu lernen. Dies interessiert den Botschafter nicht nur, weil es „ in Ptuj eine sehr gute Ausbildung in Deutsch gibt“; er hat auch eine direkte Beziehung zur Pädagogik: „Wäre ich nicht Diplomat geworden, dann wahrscheinlich Lehrer.“

Am 15.12.2003 sitzen wir also in entspannter Gesprächsrunde in der Bibliothek des Gymnasiums zusammen. Hans-Jochen Peters ist von der Kulisse Ptujs beeindruckt, bedauert aber , dass er »noch nicht viel von der Stadt selbst sehen konnte.« Er ist sich aber sicher, dass der »Status Unesco-Stadt bei der Stadt-Entwicklung helfen kann« und hofft, bald einmal auch viel Zeit für einen Besuch und ein ausführliches Besichtigungsprogramm der Stadt Ptuj zu haben.

Wie und warum ist er eigentlich nach Slowenien gekommen? Hans-Jochen Peters erzählt, dass er in Ljubljana jetzt auf seinem »Wunschposten« sitzt, für den er sich im Anschluß an seine Tätigkeit als Botschafter in Bosnien-Herzegowina beworben hatte. Er fühlt sich sehr wohl im Land, das in vielerlei Hinsicht »wie Deutschland« sei; »besonders die Lebensverhältnisse in beiden Ländern sind sehr ähnlich«. Auch wenn er manchmal »ziemlich unter Druck steht«, auch am Abend noch repräsentative Aufgaben beim Treffen mit Politikern oder Botschaftern anderer Länder erfüllen muss, macht ihm die Arbeit doch großen Spaß. Denn die deutsch-slowenischen Beziehungen sind sehr gut; Peters: »Unser einziges Problem ist, das wir keine Probleme haben!«

Ein Unterschied ergibt sich aber aus der Größe der beiden Länder: „Deutschland ist für Slowenien als Wirtschaftspartner sehr wichtig, doch umgekehrt verhält es sich etwas anders, weil Slowenien vergleichsweise klein ist und deutsche Produkte teuer sind.“ Da man aber in Deutschland bereit sei, für bessere Qualität mehr zu bezahlen, sei z. B. „Perutnina Ptuj“ der Hauptlieferant für Geflügelfleisch für das Münchner Oktoberfest: Obwohl die Perutnina-Produkte etwas teurer sind, werden sie wegen der guten Qualität und des Geschmacks gekauft. Der Botschafter hofft, dass sich die guten Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern weiter intensivieren werden.

Und was erwarten Deutschland und die EU von Sloweniens Beitritt zur Europäischen Union? Dass wir unser „Wissen, Können und Traditionen einbringen und die EU damit bereichern.“ Und die Vorteile für uns Slowenen? „Als EU-Bürger haben Sie vor allem Reisefreiheit, es gibt mehr Freizügigkeit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber und Sie sind Bürger eines großen Wirtschaftsraums.“

Der Botschafter befürwortet auch den EURO, „schon alleine deshalb, weil es keine Wechselprobleme mehr gibt.“ Allerdings sieht er auch, dass mit der EURO-Einführung „die Preise gestiegen sind. Das wird wahrscheinlich auch in Slowenien der Fall sein, doch haben Sie in Slowenien den Vorteil, sich auf diese Entwicklung vorbereiten zu können.“

Aber nicht nur die deutsch-slowenischen Beziehungen gehören zu unseren Gesprächsthemen, auch der Konflikt zwischen Slowenien und Kroatien um den Grenzverlauf an der Adria wird angesprochen. „Deutschland hofft“, so der Botschafter, „dass sich beide Länder bald einigen werden, notfalls unter Anrufung eines internationalen Schiedsgerichts.“

Im Laufe des Gesprächs zeigt sich Hans-Jochen Peters immer wieder überrascht von unseren »hervorragenden Deutschkenntnissen«; so fragen wir auch nach unseren Studien-möglichkeiten in Deutschland. "Slowenische Stundenten haben sehr gute Chancen in Deutschland zu studieren. Und wenn Sie in kleineren Städten wie Freiburg oder Tübingen mit guten Universitäten studieren, dann ist das Studium für Sie sogar billiger als in Ljubljana, wo die Mieten doch sehr hoch sind. Auch mit der Akzeptanz werden Sie keine Probleme haben.“ Und der deutsche Botschafter fügt hinzu: „Ich bin mir sicher: Wenn Sie weiter so systematisch die Sprache lernen und auch noch in Deutschland studieren, dann ist Ihr Deutsch bald besser als meins!«

Beim gemeinsamen Mittagessen in der Stadt setzt sich ein lockeres Gespräch fort – mit Themen »zwischen Stefan Raab und Goethe«. Nach einem lange Tag in Ptuj und zum Abschied bedankt sich der Botschafter »für den herzlichen Empfang und den schönen Tag« mit einer Einladung und einem Versprechen: »Besuchen Sie mich in der Botschaft in Ljubljana; Sie sind herzlich willkommen. Und ich werde auch Ptuj sicher wieder einmal besuchen!«

Das könnte schon bald der Fall sein, wenn der Botschafter im Gymnasium Ptuj die Urkunden zum Deutschen Sprachdiplom überreichen wird.

Interview und Text:

JSW-AG, Gymnasium Ptuj:
Ana Krajnc, Gregor Moleh, Simona Munda, Mateja Pesek, Sabina Serbak, Andrej Slana, Jure Verbancic, Marko Vurzer
Redaktion und Foto: Gerald Hühner


 

Ergänzung:

Auf Einladung des deutschen Botschafters besuchen am 2.April 2004 Schüler der Projekte "Jugend-Schule-Wirtschaft" und DSD II die deutsche Botschaft in Ljubljana.
Auf dem Programm stehen Gespräche mit dem Botschafter und seinen Mitarbeitern aus den verschiedenen Abteilungen. Diese werden bei einem gemeinsamen Mittagessen fortgesetzt.


 

 

Abschluss eines intensiven und begeisternden Programms vor der Botschaft in Ljubljana

 

 

 

 

 

 

 

Deutsche Wirtschaft in Slowenien:
Gute Aussichten für das "Musterland der EU-Beitrittskandidaten"
Gespräch mit Gertrud Rantzen, Delegierte der Deutschen Wirtschaft in Ljubljana

Wirtschaft ist langweilig? Trocken? Nervend? Von wegen!
Gertrud Rantzen lacht! Zwar war sie sehr überrascht, als sie die Anfrage zu einem Interview für das Projekt "Jugend-Schule-Wirtschaft" erhielt, aber das Projekt findet sie sehr gut, denn "es ist eine tolle Idee, nicht nur die deutsche Sprache zu lernen, sondern das auch mit einem Thema zu verbinden, weil dies so in der Schule nicht üblich ist. Das hilft dabei, Wirtschaft bekannter und interessanter zu machen, weil man bei Interviews mit Personen und Institutionen zusammenkommt, die man sonst nicht trifft."

So ist es: Ljubljana, Tomsiceva 3, 4.März 2004: Hier residiert die Delegation der deutschen Wirtschaft. Ein repräsentatives Gebäude: Kontrolle am Eingang. Danach öffnet sich eine Tür zu einem großen Treppenhaus. Hohe, helle Räume. "Jeans und Turnschuhe sind hier verboten. Normalerweise verkehren hier nur Krawattenträger". Kein Wunder, dass man uns in dieser Umgebung als Schüler sofort erkennt. Aber obwohl wir nicht die "übliche Uniform" von Vertretern der Wirtschaft oder Politik tragen, werden wir hier sehr höflich, zuvorkommend und auskunftsfreudig empfangen. Liegt es daran, dass unsere Interviewpartnerin Gertrud Rantzen selbst aus dem pädagogischen Bereich kommt?

Frau Rantzen ist die Delegierte der deutschen Wirtschaft in Slowenien. Sie stammt aus dem deutschen Norden, "von der Küste", wie sie betont, war ursprünglich Erzieherin, studierte dann Volkswirtschaft und ist nach beruflichen Stationen in Portugal, Malaysia, Berlin und wieder Portugal jetzt seit einem Jahr auf ihrem Posten in Ljubljana.

"Ein nervenaufreibender Job", wie sie sagt. Entspannung findet sie bei ihren Hobbys Lesen, Tauchen, Schnorcheln, Reisen und Wandern. Und das kann sie in den "wunderschönen Gegenden Sloweniens" sehr gut; sie spricht davon vielleicht sogar einmal den Triglav in Angriff zu nehmen, "weil man das ja einmal im Leben - wie die Slowenen sagen - gemacht haben muss."

Ihr Eindruck von den Menschen in Slowenien war anfangs geprägt von ihren Erfahrungen in Portugal, deshalb hielt sie die Slowenen zuerst für "schüchtern und freundlich zurückhaltend. Aber wenn man mit ihnen in Kontakt kommt, dann können Freundschaften fürs Leben entstehen!". Und was die beruflichen Erfahrungen betrifft so hält Frau Rantzen die Slowenen "für zuverlässig und fleissig. Sie sind aufrichtige Kaufleute, bereit zu Veränderungen, die sie mit Gelassenheit akzeptieren!" 

Die Aktivitäten der deutschen Wirtschaft im Ausland stehen in einer langen, über 100 Jahre alten Tradition. In über 80 Ländern der Erde gibt es Vertretungen der deutschen Wirtschaft; zu ihren Aufgaben gehört die Unterstützung und Beratung deutscher Unternehmen im Ausland und, im Fall des Büros in Ljubljana, die Unterstützung slowenischer Unternehmen in Deutschland.

Seit 1995 existierte das Büro der Deutschen Wirtschaft in Ljubljana als reines Info-Büro; seit 2003 ist es nun als Delegierten-Büro ein Dienstleistungsbüro. Das Ziel für den weiteren Ausbau ist, in den nächsten 2-3 Jahren eine bilaterale - deutsch-slowenische - Handelskammer einzurichten.
Das Büro versteht sich als Mittler zwischen Deutschland und Slowenien , es ist neben der deutschen Botschaft und dem Goethe-Institut eine der 3 großen deutschen Institutionen in Slowenien und hat "große Wirkung in Deutschland, da dort ein großes Interesse an Slowenien besteht." Deshalb ist Frau Rantzen auch ständig auf Veranstaltungen in Deutschland, weil "Slowenien ein Modeland für die deutsche Wirtschaft ist!" So ist sie also relativ viel in Deutschland, kann aber dort dann um so mehr Werbung für Slowenien machen.

Da der Verband der deutschen Kaufmannschaft noch in der Gründungsphase ist, gibt es jetzt auch noch keine direkten Mitglieder, doch "ca. 100-120 intensive Kontakte zu Unternehmen; ca. 250 Unternehmen existieren in Slowenien mit deutschem Kapital." Vertreten sind u.a. die Siemens Gruppe, MAN, Automobilzulieferer für VW, Opel, die Pharma-Industrie (u.a. Bayer, BASF, Merck) und andere Unternehmen wie Viessmann, DM, Obi und andere.


Deutschland ist Sloweniens wichtigster Handelspartner; das Handelsvolumen zwischen beiden Ländern beträgt ca. 5 Milliarden EURO, wobei Slowenien eine positive Handelsbilanz hat, weil das Land mehr nach Deutschland exportiert als es von dort importiert. Dass ausgerechnet Deutschland ein so wichtiger Handelspartner für Slowenien wurde, liegt z.T. in der langen guten Tradition begründet; so war der Gorenje-Konzern schon sehr lange in Deutschland bekannt als Lieferant für das Versandhaus "Quelle". Aber auch in die Zukunft muss sich die slowenische Wirtschaft nach Frau Rantzen keine Sorgen machen: "Slowenische Produkte sind auf dem europäischen Markt konkurrenzfähig. Das erkennt man daran, dass sie sich schon in Deutschland durchsetzen konnten."

Die Stimmung deutscher Investoren in Slowenien ist nach Ansicht von Gertrud Rantzen gut. Angemerkt wird jedoch oft, dass Registrierungsverfahren oft viel zu lange dauern. "Lange administrative Verfahren bedeuten im positiven Sinne, dass es wenig Korruption gibt. Und die Länge der Verfahren hängt auch damit zusammen, dass in diesem kleinen Land auch die Personaldecke in der Verwaltung sehr klein ist, was automatisch zu längeren administrativen Prozessen führt", so Frau Rantzen.

Dass man im übrigen Europa Slowenien oft nicht einordnen kann und mit der Slowakei verwechselt kennt Frau Rantzen leider auch aus ihrem eigenen Arbeitsbereich. Sie glaubt, dass man wenig dagegen tun kann, außer: "Werbung für das Land machen! Aber diese Verwechslungen sind nicht böse gemeint. Und es ist noch nicht so lange, dass Slowenien Teil Jugoslawiens war. Und so wird es wahrscheinlich noch mindestens eine Generation dauern, bis sich Slowenien fest in Mittel-Europa auch im Bewusstsein der Bürger integriert hat."

Der EU-Beitritt wird sich nach Meinung von Frau Rantzen sehr positiv auf Slowenien auswirken. "Slowenien gilt als Musterknabe der Beitrittskandidaten, wird aber zunächst in dem EU-Kontext an Gewicht verlieren und um seinen Platz kämpfen müssen. Wirtschaftlich wird es insgesamt eher weitergehen wie bisher, das Land muss aber mehr für die Mittelständler tun. Es wird keine Auswirkungen auf die Exportindustrie geben; Änderungen aber im Inland, besonders im Bereich von Handel, Textil und Bauwirtschaft!"

"Vor allem aber die Konsumenten in Slowenien werden von dem Beitritt profitieren, weil das Preisniveau durch mehr Wettbewerb sinken wird."

Angesprochen wird von Gertrud Rantzen auch ein Problem: Sloweniens bilaterale Freihandelsabkommen müssen mit dem EU-Beitritt wegfallen. So wird es zwangsläufig "einen Strukturwandel geben: Alte Arbeitsplätze fallen weg, neue im Dienstleistungsbereich werden entstehen und es wird eine Abwanderung der gut Ausgebildeten geben."

Insgesamt wird sich "der Beitritt für Slowenien sehr positiv auswirken! Das Handelsvolumen mit Deutschland wird sich auf ca. 7 Milliarden EURO erweitern. Es ist aber sicher, dass der große Gewinner insgesamt aufgrund seiner geographischen Lage Österreich sein wird."

Besteht nicht eine Gefahr, dass ausländische Arbeitskräfte den österreichischen und deutschen Markt überströmen werden? Frau Rantzen: "Nein, diese Gefahr besteht überhaupt nicht! Zum einen gibt es Übergangsregelungen, die den möglichen Zuzug begrenzen; zum anderen sind die meisten Menschen, gerade auch in Slowenien so verwurzelt, dass sie an ihren Wohnorten bleiben werden; außerdem werden sich die Beschäftigungsmöglichkeiten in Slowenien verbessern, besonders für Fachkräfte mit guten Sprachkenntnissen in Englisch und Deutsch."


Die deutsch-slowenische JSW-Mannschaft mit Kurent aus Ptuj

 

Welche Berufsausbildung empfiehlt die Leiterin der Delegation der deutschen Wirtschaft den Jugendlichen in Slowenien, um gute Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu haben? "Nach meiner Meinung sind eine kaufmännische, eine ingenieurtechnische und eine medizinische Ausbildung sehr empfehlenswert. Wenn Sie Erfolg haben möchten , sollten sie sich spezialisieren, mit Sprachkenntnissen! Ich würde ein Studium der "Interkulturellen Kommunikation", wie es heute Mode scheint, nicht empfehlen, weil es viel zu allgemein ist."

Was die Einführung des EURO in Slowenien betrifft, so sieht Frau Rantzen "keine Risiken, nur Chancen, wenn sich auch die Preise vorübergehend etwas erhöhen werden. Sie haben persönliche Vorteile: Sie können in den EURO-Ländern reisen, ohne Geld wechseln zu müssen: Es gibt strukturelle Vorteile: Der Euro ist eine kalkulierbare Größe für Firmen, das schafft Planungssicherheit, auch, weil der EURO sich neben dem Dollar als Weltwährung bereits etabliert hat und Slowenien hat die Euro-Kriterien fast schon erfüllt, es gibt allerdings noch ein Problem mit der Inflationsrate."

Die deutsche Wirtschaft sieht Slowenien übrigens "als Sprungbrett in die südlichen Länder des ehemaligen Jugoslawien: Das ist ein klares Ziel, der deutschen Wirtschaft. Joint ventures werden von Slowenien aus vorbereitet, besonders nach Kroatien, aber auch nach Serbien; mit Bosnien-Herzegowina sind die Kontakte noch nicht so intensiv."

Und was weiß Frau Rantzen über deutsch-slowenische Wirtschaftsbeziehungen aus der Region um Ptuj? Sie zeigt uns eine offizielle Liste mit Unternehmen, die aus der Region Wirtschaftskontakte nach Deutschland haben. "Perutnina Ptuj" ist nicht dabei. Unseren Hinweis auf die Beziehungen des Unternehmens zum Münchner Oktoberfest nimmt sie dankbar auf, ebenso wie unsere Einladung: "Ptuj steht noch auf meiner Besuchsliste! Und wenn ich in die Stadt komme, werde ich auch das Gymnasium besuchen!"

Ende eines langen, intensiven und offenen Gesprächs: Es war spannend und lehrreich. So können wir uns der Meinung von Frau Rantzen nur anschließen: "Solche Projektarbeit sollte in jedem Fall weitergeführt werden!"

Wir arbeiten daran!


JSW-AG, Gymnasium Ptuj:
Tina Kajzer, Ana Kranjnc, Gregor Moleh, Simona Munda, Mateja Pesek, Sabina Serbak, Andrej Slana, Jure Verbancic, Marko Vurzer, Maja Kelc, Klavdija Majcen, Janez Podhostnik
Redaktion und Foto: Gerald Hühner




 

 

 

 

 

 

 

 

Quellenverzeichnis

 

Internetseiten zu Ptuj:

www.ptuj.si

www.ptuj.net

www.ptuj-tourism.com

www.poetovio-vivat.si

 

Unesco

www.unesco.org

www.unesco.de

 

Gymnasium Ptuj (Deutsch-sprachige Dasan-Website):

 www.dasan.de/gimptuj

 

Fotos (soweit nicht anders nachgewiesen):

Gerald Hühner