„Umwelt-baut-Brücken“ – „Okolje gradi mostove“

Projekt der Schulen aus Ptuj/Slowenien und Heubach/Deutschland

Recherche in der Evangelischen Akademie Bad Boll

zum Thema „Klimaschutz – Energie sparen“

(7. März 2007)

 

Texte und Fotos zur Auswahl für FAS

 

 

I. Texte zur Auswahl für FAS

 

Text 1:

„Wir sind von Energiesparmöglichkeiten nur so umzingelt“

Jobst Kraus kämpft für den Klimaschutz

 

 

"Warum habe ich morgens mehr Plastik als Essen auf dem Teller?" will ein Teilnehmer bei einer umweltpolitischen Tagung 1983 in der Evangelischen Akademie in Bad Boll wissen. Seither sieht der Seminarleiter Jobst Kraus den moralischen Zeigefinger dieses Gastes auf sich gerichtet. Eine Bestandsaufnahme brachte es an den Tag: Fast 250.000 Portionsverpackungen aus Plastik und Aluminium mussten damals jährlich entsorgt werden. „Heute liegen wir hier bei Null“. Die Diskrepanz zwischen dem pädagogischen Anspruch der Akademie und der konkreten alltäglichen Praxis im Umgang mit Energie, Materialien und Ressourcen treibt den jetzt 61-jährigen gebürtigen Franken immer wieder aufs Neue um. Denn auf den Tagungen, die er zu Themen der Umweltpolitik organisiert und leitet, zeigt sich ihm deutlich die Schizophrenie zwischen Einsicht und Handeln.

Der studierte Theologe, Psychologe und Erziehungswissenschaftler will, dass den „Sonntagspredigten das Montagshandeln“ folgt, und dies nicht nur an der Evangelischen Akademie Bad Boll, die mit ihren Seminaren jährlich 20.000 Personen anspricht. Dass er schon seit vielen Jahren in und außerhalb der Akademie nachhaltiges Wirtschaften und Handeln einfordert, lassen die griffigen Formeln erkennen, auf die der Vater von drei Söhnen seine Einsichten bringt. Aber diese Formulierungen wirken wie neu, nie abgegriffen. Wenn der drahtige Grauhaarige davon spricht, dass viele Köche nur noch „Dosenöffner und Beutelschneider“ seien, dass das Stand-by nicht das ewige Licht sei, das immer noch zu oft leuchte, dann spürt man gleichzeitig, dass er für sich und für seine Akademie die ökologisch notwendigen Konsequenzen gezogen hat. Egal, welches Thema man auch antippt, es sprudelt nur so aus ihm heraus: Zahlen, Entwicklungen, Vergleiche, globale Tendenzen, Erklärungen, Verbesserungsvorschläge und konkrete Umsetzungen – alles wird engagiert, eloquent und nachdrücklich vorgetragen. Nie wirkt er jedoch verbissen. Er möchte, dass die vielen Besucher der Bad Boller Tagungen die Ratschläge in ihrem täglichen Leben beherzigen. Dafür investiert er Woche für Woche oft bis zu 60 Stunden.

„Wir sind von Energiesparmöglichkeiten nur so umzingelt“. Mit diesem pointierten Satz eröffnet er den Themenbereich der effizienten Ressourcennutzung. Es sei für jeden Menschen ohne große Eingriffe in das tägliche Leben möglich, den jährlichen CO2 - Ausstoß von 10 - 11 Tonnen pro Person drastisch zu reduzieren. Als ein kleines Beispiel eigener Gedankenlosigkeit führt er sein Diktiergerät an. Aus Interesse habe er vor einiger Zeit den Stromverbrauch im ausgeschalteten Zustand mit dem Power Monitor gemessen. Er hebt das kleine Strommessgerät hoch. „Ich hab’ mich maßlos geärgert, als ich errechnete, dass ich in meinen 30 Jahren an der Akademie auf diese Weise für 700 Euro Strom vergeudet habe, hier am Tatort Arbeitsplatz.“ Seither werden alle Geräte im Büro über eine Steckerleiste mit Kippschalter abgeschaltet. Über 10 Prozent Einsparung sind in jedem Haushalt allein im Strombereich durch solche kleinen Änderungen möglich. Leicht verrutscht seine graumelierte Tweedjacke, als er eine gelbe Tonne auf den Tisch hebt. Auf dieser steht in großen schwarzen Buchstaben CO2, gefolgt von der Botschaft: „Einsparen statt aussitzen“. Das durchgestrichene C weist den Weg, den man einschlagen soll: O2 statt CO2. Zwanzig von diesen Tonnen seien ihm beim letzten Kirchentag abhanden kommen. Für diesen und den kommenden Evangelischen Kirchentag in Köln hat er sich als Teil des Organisationsteams Gedanken gemacht, wie man diesen so ressourcenschonend wie möglich abhalten kann. Immerhin ist er wie die gesamte Akademie Anhänger von SusChu, vertritt also das Konzept der Sustainable Churches, der Nachhaltigkeits-Kirchen.

Gern führt Jobst Kraus die Besucher in die neue Hauskapelle, wo morgens Andachten stattfinden. Der ganze Raum ist sehr hell. Wenn es nur nach ihm gegangen wäre, gäbe es kein elektrisches Licht in dem viereckigen Raum. Nur durch Sonnenlicht und am Abend durch Kerzenschein sollte die Kapelle beleuchtet werden. Dadurch wollte er das Bewusstsein für eine neue Energiekultur schärfen. Sie sollten die Erfahrung von Knappheit und Begrenztheit machen und vor allem wieder erleben, „wie der Tag kommt und wieder geht“. Die Kapelle bekommt durch ein Oberlicht und zwei Glasfronten an Süd- und Westseite viel Licht, wird aber zusätzlich mit 52 Lampen a 22 Watt von der Decke her ausgeleuchtet.

Vor dem Kreuz aus Silberstangen stehend, erinnert er sich an ein Schlüsselerlebnis. Er zitiert den Rat, den sein Vater, noch ganz ohne Hintergedanken an Ressourcenverschwendung und Energieeffizienz, ihm, dem kleinen Grundschüler vor 50 Jahren, gegeben hat: „Rück doch den Stuhl ans Fenster, wenn du Zeitung lesen willst; dann kannst du die Leselampe ausmachen!“ Die Zuhörer sind sich sicher, dass der mitteilungsfreudige Herr in dunkelblauer Hose und roter Krawatte immer noch nach diesem väterlichen Grundsatz lebt.

Deshalb zeigt er jugendlichen Gästen gern, wie sich durch bewusstes Autofahren mit wenigen Handgriffen und sensiblem Pedalgebrauch viel Sprit sparen lässt. Unter dem Motto „Geld liegt auf der Straße“, dem er nach einer kalkulierten Pause den Nachsatz folgen lässt „und keiner hebt es auf“ führt er am türkisgrünen Corsa der Akademie vor, wie viel Abgase in einer Minute Leerlauf entstehen. Die Besuchergruppe weicht bereits nach dreißig Sekunden ängstlich zurück, als der rote Luftballon zu platzen droht. Nach einer Minute hat die Kugel einen Durchmesser von einem Meter. Auch mit drastischen Zahlen lässt sich das Einsparpotential untermauern: „Allein durch einen höheren Reifendruck kann man mehr als einen halben Liter Sprit auf 100 Kilometer einsparen. Für die Bundesrepublik hochgerechnet bedeutet dies über zwei Milliarden Liter weniger Sprit. Ganz abgesehen von der vermiedenen Kohlendioxidmenge, die kaum noch vorstellbar ist“.

Jobst Kraus stört vor allem der heimliche Lehrplan, der uns praktisch oder indirekt Werte vermittelt, die wir eigentlich gar nicht vertreten wollen. Er zitiert den Satz, den sein jüngster Sohn Philipp schreiben musste, als er den Buchstaben P üben musste: „Tante Paulas Porsche parkt unter einer Palme und hupt.“ Und er fragt, was denn so weit im Süden ein derartiger „Schluckspecht“ zu suchen habe. Wie selbstverständlich werde hier den kleinen Kindern eine seinen ökologischen Idealen widersprechende Einstellung vermittelt. Warum werde denn nicht für das Drei-Liter-Auto mehr Werbung gemacht?

In seiner Akademie hat er zusammen mit den Mitarbeitern viel bewegt.  Die hauseigene Küche verarbeitet ausschließlich biologisch angebaute Produkte aus der Region. Der gesamte Gebäudekomplex wird durch ein Blockheizkraftwerk mit Strom und Wärme versorgt. Das aufgefangene Regenwasser wird zur Toilettenspülung verwendet. Auch zuhause sind Energieeffizienz und Erhaltung der Schöpfung wichtige Leitideen. Er hat den bewohnten Altbau durch Wärmedämmung saniert und heizt sein Wasser mit der Kraft der Sonne: „Die schickt keine Rechnung“. Er träumt noch von einer stärkeren Nutzung der Windkraft in Bad Boll. Sein Ziel sieht er erreicht, wenn sich sein Arbeitsplatz in eine „Null-Emissions-Akademie“ verwandelt hat. „Hier soll einmal nicht mehr Energie verbraucht werden als wir selbst erzeugen.“ Für die Flasche Wein, die ihm die Schülergruppe aus dem slowenischen Ptuj überreicht, bedankt er sich konsequenterweise mit: „Danke für diese reine Sonnenkraft!“

 

Frederike Abend, Denis Drendel, Saskia Giese, Isabell Hoffmann, Saskia Müller; Rosenstein-Gymnasium Heubach

Aleksandra Mesarič, Aleš Avguštin, Jani Hentak, Aleksandra Krajnc, Blaž Korotaj, Gymnasium Ptuj/Slowenien

 

Text 2:

 

Kirche im Klimawandel

Das Beispiel der Evangelischen Akademie Bad Boll

 

"Man muss im Frühling kommen, da blüht hier alles, vor allem die Apfelbäume“, sagt Marielisa von Thadden. Die Studienleiterin der Evangelischen Akademie Bad Boll weist aus dem Fenster, auf die Streuobstwiesen und den alten Baumbestand, in deren Mitte die Akademie liegt. Blickt man nach Süden, sieht man, wie sich am Aichelberg die Autos  auf der A8 die Schwäbische Alb hinaufquälen. Bad Boll wurde vor allem durch seine Schwefelquellen bekannt, spätestens jedoch, seit Pfarrer Johann Christoph Blumhardt hier 1852 „ein religiöses Erweckungs- und Heilungszentrum“ einrichtete. Der gute Ruf Blumhardts als Heilprediger veranlasste u.a. auch den Vater von Hermann Hesse, seinen 14jährigen Sohn wegen psychischer Probleme hierher zu schicken. Heute wird das Kurhaus als Rehaklinik hauptsächlich wegen seiner Thermalquellen besucht.

An das Kurzentrum schließt sich seit 1945 das Gelände der Evangelischen Akademie an. Die erste Evangelische Akademie in Deutschland mietete sich bald nach Kriegsende in der Villa Vopelius ein, einem verspielten, dreistöckigen Ziegelbau aus dem späten 19. Jahrhundert. Mit der Einrichtung dieser Akademie wollte die Kirche aktiv beim Aufbau einer demokratischen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes mitarbeiten. "Die Jugend ist unsere Zukunft" lautet das Motto von Marielisa von Thadden. Sie ist seit sieben Jahren in Bad Boll tätig und für die  gesellschaftspolitische Bildung von Jugendlichen zuständig. "Jeder fünfte Teilnehmer ist ein Jugendlicher." Die einzige Katholikin unter den 30 Tagungsleitern findet, dass die Zusammenhänge zwischen Ökonomie, Ökologie und Sozialem in der Schule meist zu kurz kommen.

Der Erfolg der Akademie lässt sich eindrücklich an den vielen Erweiterungsbauten ablesen. Im Lauf der Jahrzehnte wurden um die Villa rund zehn weitere Gebäude errichtet. Diese spiegeln die architektonische Entwicklung der letzten 60 Jahre wieder. Besonders krass wirkt der bewusste Gegensatz zwischen der Urzelle, der schlossartigen Villa mit ihren vielen Türmchen, Erkern, Balkonen, Dachfenstern, Rundbögen und dem angebauten, komplett verglasten, quaderförmigen Speisesaal. Ähnlich wie in der Architektur spiegeln sich in den jeweils bevorzugten Themen die Geschichte der Bundesrepublik wieder. Standen in den ersten Nachkriegsjahren Fragen der Eingliederung von Flüchtlingen und die Wiederbewaffnung Deutschlands im Vordergrund, kamen in den 70er Jahren Fragen des Umweltschutzes  hinzu, so haben sich in den letzten Jahren als neuer Schwerpunkt Themen zu Bioethik und Demografie herauskristallisiert.

Mit ihren jährlich rund 20.000 Gästen, die in 24 Räumen an über 400 Seminaren teilnehmen, ist die Akademie mit ihren 135 Betten ein Großbetrieb mit 161 Beschäftigten und einem Umsatz von 11 Millionen Euro (2006). Die Akademie finanziert sich zu je einem Drittel aus den Beiträgen der evangelischen Landeskirche Württemberg, aus Teilnehmerbeiträgen sowie durch Drittmittel. So kann die Akademie Interessierten im ersten Halbjahr 2007 viele mehrtägige Seminare anbieten wie beispielsweise „Brauchen wir Adoption?“, „Erneuerbare Energien und Armutsbekämpfung“ und „In Würde arbeiten – fair einkaufen“. Damit die Tagungsteilnehmer aber nicht nur über fairen Handel reden, wurde in der Nähe der Rezeption im Hauptgebäude der „Eine Welt Laden“ eingerichtet. Hier in dem kleinen weißgestrichenen Raum werden Produkte der „gepa“ zum Verkauf angeboten. Die "gepa" ist die größte kirchlich inspirierte Organisation in Deutschland, die Menschen in der Dritten Welt unterstützt. Schon seit 15 Jahren vertraut die Akademie dabei auf die Ehrlichkeit ihrer Besucher. So gibt es keine bewachte Kasse, sondern nur eine Box an der Wand, in die die  Käufer ihren Obulus nach dem Kauf von Tee, Kaffee, Marmelade, Spielsachen oder Schmuck aus Entwicklungsländern werfen. Ausliegende Prospekte informieren über die dortige Situation.

Die Akademie weiß sehr wohl, dass sie selbst, wie die gesamte evangelische Kirche als Institution den lautstark vorgetragenen Grundsätzen zum Umweltschutz genügen muss. Die evangelischen Kirchengemeinden Deutschlands sind insgesamt für einen CO2-Austoß von 9 Millionen Tonnen verantwortlich. "Kirche ist ein Großverbraucher", sagt von Thadden und blickt kritisch über den Rand ihrer Brille. „Und deshalb müssen kirchliche Institutionen mit gutem Beispiel gegen den Klimawandel vorangehen. Wir in Bad Boll halten uns schon lange daran. Die Schöpfung Gottes muss erhalten werden.“

Die Gebäude sollen deshalb möglichst wenig Energie verbrauchen. Die Fenster sind nach Süden ausgerichtet und die Häuser wärmegedämmt. In den nächsten Monaten wird deshalb der Südflügel aus den 50ern abgerissen und durch einen neuen Bau mit Gästezimmern ersetzt, der den aktuellen ökologischen Standards entspricht. Das ist nur halb so teuer wie die Renovierung des alten Gästeflügels.

"Für mich ist es ein Privileg, in einem solchen Haus arbeiten zu dürfen", sagt von Thadden. Sie freue sich, die Gäste immer mit gutem Gewissen empfangen und beherbergen zu können.

Angelina Bühr, Lena Fahrian, Melanie Krieger, Katharina Maier; Rosenstein-Gymnasium Heubach;

Mateja Cartl, Martina Turk, Daša Korpar, Samanta Slana, Klaudia Vegmaher, Gymnasium Ptuj/Slowenien

 

Text 3:

 

Kochtopfklappern für ein gutes Klima

Das Küchen-Konzept der Akademie in Bad Boll

 

„Köche sind heutzutage vielfach nur noch Dosenöffner und Beutelschneider“. Jobst Kraus ist genervt, wenn er die hoch rationalisierte Tätigkeit vieler Köche beschreibt. In der Evangelischen Akademie von Bad Boll wird dagegen seit 20 Jahren wieder auf die täglich frische Essenszubereitung Wert gelegt. Die wesentlichen Aspekte der nachhaltigen Küchenkonzeption heißen seither: regionaler, saisonaler, fairer und ökologischer Einkauf.

„Ich möchte so leben, dass ich sowohl mit den Händen als auch mit dem Gefühl und dem Verstand arbeite“, diese Lebensweisheit von Katherine Mansfield steht auf einem gelben Papierfetzen an der großen schwarzen Kaffeemaschine in der Küche. In großen glänzenden Edelstahlwannen wird gerade die Spinatlasagne für das Mittagessen vorbereitet. Das helle Licht der Energiesparlampen erleuchtet die saubere, modern eingerichtete Küche. „Hier wird aber auch wieder Wert auf Handarbeit gelegt“, erklärt eine portugiesische Mitarbeiterin, die gerade in einer Schüssel die Pflaumencreme für den Nachtisch anrichtet.

Heute werden etwa 300 Mittagessen zubereitet. Ein Konzept ist dabei: „Die Küche im Dorf lassen.“ 57% der Lebensmittel stammen aus der näheren Umgebung, so wird die lokale Wirtschaft gestärkt. Auch lassen sich gewaltige Mengen Verpackungsmaterial einsparen und lange Transportwege vermeiden, so wird die Umwelt entlastet. Heute hat ein Menu nur noch 70 Kilometer hinter sich, bevor es auf dem Teller landet, vor der Umstellung waren es noch 700 Kilometer.

Über eine schmale  Betontreppe gelangt man in den Lagerraum im Keller. Beim Betreten steigt einem sofort süßlicher Zimtgeruch in die Nase. „Sieht aus und riecht wie in einem alten Kolonialwarenladen“ bemerkt Marielisa von Thadden, Studienleiterin der Akademie. In Regalen sortiert lagern hier Lebensmittel wie Gewürze und Nudeln, getrennt nach konventioneller und biologischer Kost. Auf Holzpaletten in der Mitte des Raumes stehen mit Getreide gefüllte Papiersäcke.

Aber nicht nur ökologische Produkte aus der Region werden genutzt: Kaffee, Tee und Bananen stammen aus fairem Handel. „Damit tragen wir aktiv zu einer besseren Weltordnung bei“, sagt Jobst Kraus. Bananen kommen jedoch aufgrund der langen Transportwege nur sehr selten auf den Tisch. Ansonsten werden Obst und Gemüse größtenteils saisonal abhängig verwendet, damit die Ware nicht auf langen Transportwegen herangeschafft oder in Gewächshäusern gezüchtet werden muss.

Ein weiterer Punkt sozialen Engagements ist die Integration von Behinderten: „Der geistig Behinderte Max ist bei uns im Küchenteam nicht nur ein vollwertiges Mitglied, sondern auch sehr beliebt“, erklärt Küchenchefin Marianne Becker stolz. „Bei hausinternen Ausstellungen rufen seine bunten und fröhlichen Bilder Bewunderung hervor“, fügt sie hinzu.

In der Glasfassade des Symposiums spiegeln sich die Bäume des Parks wieder. Das „Gläserne Restaurant“ der Akademie ist im Jahre 2000 von der Architektin Nike Fiedler erbaut worden und harmoniert mit der alten Villa aus dem 19. Jahrhundert. Das Essen wird in dem hohen Raum aus Glas, Stahl und Beton als Buffet auf langen, mit weißen Decken dekorierten Holztischen angeboten. Auch so spart man Kosten; außerdem ermöglicht das Konzept der Küche, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Insgesamt sind die Biospeisen in der Akademie deshalb nur 5% teurer als konventionelle Speisen.

Das Vorurteil, ökologisches Essen schmecke fad und langweilig, wird im Speisesaal eindrucksvoll widerlegt. Das zeigt auch der 2. Preis, den die Küche der Evangelischen  Akademie Bad Boll bei einem Wettbewerb für ökologische Küchen erreichte. Der Preis wurde von „Koch-Papst“ und Restaurantkritiker Wolfram Siebeck überreicht. An diesem Beispiel wird auf faszinierende Art und Weise dargestellt, dass ökologisches Essen sowohl qualitativ als auch geschmacklich hochwertig sein kann. Das zeigt auch der Nachtisch, der jeden Tag aus frischen Zutaten bereitet und von den Gästen besonders geschätzt wird.

Markus Brenner, Jakob Dittbrenner, Elian Keller, Johannes Lieb, Markus Sorg; Rosenstein-Gymnasium Heubach;

Dejan Kamenšek, Alen Tement, Marko Tement, Jure Korez, Peter Kokot, Gymnasium Ptuj/Slowenien

 

Text 4:

 

Kühe, Kräuter, kurze Wege:

Produktion und Vertrieb des Demeterbetriebs  Sonnenhof in Bad Boll

 

Unweit der Evangelischen Akademie Bad Boll, wenige Fußminuten entfernt vom alten Kurhaus und Kurpark, verweist ein Schild auf den Sonnenhof, einen Demeterbetrieb. Quert der Besucher den Autobahnzubringer zur Autobahn A8 zwischen München und Stuttgart, fällt  sein Blick auf den historischen Blumhardt - Friedhof und den Friedhof der Herrnhuter Brüdergemeinde. Daneben liegt der Sonnenhof, welcher auf den ersten Blick ganz und gar nicht dem Bild eines alternativen Bauernhofes entspricht.

Das Gesamtbild wird von dem Rohbau einer neuen Käserei und dem davor stehenden Baukran geprägt. Zum Gebäudekomplex gehören auch  zwei neue Lagerhallen, ein Wohnhaus und der Hofladen mit der dahinter gelegenen Heizanlage, die mit Holzhackschnitzeln befeuert wird. Einige Solarzellen auf dem Dach des Wohnhauses verstärken den Eindruck der ökologischen Ausrichtung der GmbH.

 „So ne Kuh ist wie ein kleiner Motor und produziert ständig Wärme“. Christoph Seeger, der Geschäftsführer des Sonnenhofes steht mit Gummistiefeln und roter Fleecejacke im Kuhstall des Demeterbetriebes. 30 Stück braunes Fleckvieh und 10 Jungtiere werden hier artgerecht gehalten. Im luftig gebauten Stall herrschen optimale Verhältnisse für die Tiere. Im Gegensatz zur früheren Landwirtschaft soll der neu gebaute Stall nicht vor Kälte schützen, sondern im Sommer Schatten spenden. „Denn im Winter  bei vier Grad Celsius fühlen sich die Viecher am wohlsten.“

Der Sonnenhof ist ein Aussiedlerhof, der von der Firma Wala vor 16 Jahren gekauft wurde und seither ökologisch bewirtschaftet wird. Der vormalige Besitzer ist nach Kanada ausgewandert, da er hier keine Zukunft mehr gesehen habe. Auf einem Teil der schweren Böden des schwäbischen Albvorlands werden Heilkräuter, insbesondere Calendula und Wundklee angebaut. Die Firma Wala benötigt sie für ihre „Dr. Hauschka“ Kosmetiklinie. In Eckwälden, rund zwei Kilometer vom Hof entfernt, ist der Sitz dieser Firma. Selbst der Popstar Madonna schwört auf ihre Naturprodukte. „So tragen auch wir indirekt zu ihrer Schönheit bei“, bemerkt der 39-jährige Landwirt Seeger schmunzelnd.

Neben den Heilkräutern werden Milchprodukte wie Käse und Quark hergestellt. Hauptziel ist jedoch die Rindfleischproduktion. Die Tiere werden auch auf dem Hof geschlachtet und ein Großteil des Fleisches kommt in Hälften zu den Metzgern im zwei Kilometer entfernten Boll. „Natürlich ist die evangelische Akademie der wichtigste Kunde der Boller Metzger“, lobt Seeger den Kreislauf der kurzen Wege. Zum Hof gehört auch seit wenigen Jahren ein Hofladen, der immerhin einen Jahresumsatz von 200.000 Euro erwirtschaftet. Hier werden nicht nur hofeigene Produkte verkauft. Das Sortiment umfasst auch andere biologische Lebensmittel aus Deutschland und anderen Ländern.

Demeterbetriebe unterliegen strengen Auflagen und Kontrollen. Kunden können sich darauf verlassen, dass die Produkte garantiert aus ökologischem Anbau und artgerechter Tierhaltung stammen. Das Ziel des ökologischen Landbaus, eine „Kreislaufwirtschaft im Einklang mit der Natur, wird hier ernst genommen!“ betont der Betriebsleiter.

Das Futter stammt von der 49 Hektar großen Grünlandfläche und wird den Tieren als Gras und Heu gegeben. Im Sommer werden die Kühe zusätzlich auf die Weide gebracht. Zur Regeneration der 20 Hektar großen Ackerfläche baut man verschiedene Kleesorten an. Diese Leguminosen können Stickstoff aus der Luft im Boden binden. Auf chemischen Dünger und Pflanzenschutzmittel wird verzichtet. Der ausgebrachte Festmist trägt nicht nur zur Düngung des Bodens, sondern auch zur Humusbildung bei.

Neben dem Geschäftsführer Christoph Seeger beschäftigt der Sonnenhof einen weiteren ausgebildeten Landwirt, sowie Mitarbeiter des Schlachthauses, des Hofladens und der Käserei. „Und dann arbeitet hier noch ein FÖJ-ler“. Das sind junge Menschen, die anstelle eines Freiwilligen Sozialen Jahres ein Freiwilliges Ökologisches Jahr leisten, bevor sie ihre Berufsausbildung oder ihr Studium beginnen.

Haris Sisic, Julien Dittbrenner, Lukas Dittenhauser, Annka Glenz, Anja Waidmann;

Rosenstein-Gymnasium Heubach;

Hana Jurič, Dora Lenart, Aljoša Slameršak, Mateja Golob,  Gymnasium Ptuj/Slowenien

 

 

Text 5:

 

Fotovoltaik und Blockheizkraftwerk -

Wege zur Einsparung von CO2

 

„Bad Boll ist der Zeit voraus“, findet Armin Roether. Überrascht stellt der Archivar der Evangelischen Akademie fest, dass die Anzeige der Fotovoltaikanlage in Bad Boll schon Sommerzeit anzeigt. Das hauseigene gute Stück mit einer Gesamtfläche von 36 Quadratmetern wurde 2001 auf dem Dach eines Mitarbeiterhauses montiert. Die 36 Module sind nach Süden in Richtung Albtrauf ausgerichtet. Ihre Leistung variiert je nach Sonneneinstrahlung, bei optimaler Sonneneinstrahlung kann die Anlage in der Spitze über 4 KW Leistung erzielen. Trotz der noch geringen Lichtintensität Anfang März werden immerhin 300 Watt angezeigt. Insgesamt konnten in den ersten zwei Monaten des Jahres schon 327 KWh „geerntet“ werden. Dieses Projekt der Akademie ist als eines von bundesweit 700 Projekten in Kirchengemeinden durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert worden.

Im Vergleich zur Fotovoltaikanlage auf dem Akademiedach hat die größere Schwester auf dem Dach der Heinrich - Schickhardt - Schule eine siebenfach größere Fläche. Sie liegt 1 km östlich der Akademie im Nachbarort Boll. „Ich trage ein bisschen dazu bei, dass weniger CO2 ausgestoßen wird“, berichtet Armin Roether. Er hält Anteile an der Bad Boller Solarstrom GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts). Außer ihm gibt es noch 45 weitere Anteilhalter mit einem Mindestanteil von 1.000 Euro. Ihr Spektrum reicht von der Gemeinde Bad Boll bis zum Rentner, „der seinen Enkeln eine sichere Zukunft schaffen möchte“.

Diese Finanzierungsstruktur ist entstanden, weil die Gemeinde nicht die volle Investitionssumme von 158.000 Euro aufbringen konnte. So konnte die Anlage dank des bürgerschaftlichen Engagements bereits 2004 in Betrieb genommen werden; seitdem wurden 74.500 KWh Solarstrom erzeugt und in das Stromnetz der EnBW (Energie Baden-Württemberg) eingespeist. Die EnBW ist verpflichtet, den Solarstrom zum Festpreis von 0,55 Euro pro KWh für weitere 17 Jahre abzunehmen. Aufgrund dieses gesicherten Abnahmepreises kann den Anteileignern am Ende des Jahres jeweils etwa 100 Euro pro 1.000 Euro-Anteil ausgezahlt werden.

Die Unterhaltskosten für die Anlage sind relativ gering: Jährlich rund 1.000 Euro für  Versicherung und Verwaltungsarbeiten. „Die Anlage hat bis heute über 43 Tonnen CO2 eingespart und wird weiterhin jedes Jahr 14 bis 15 Tonnen CO2 einsparen“ verkündet Armin Roether stolz. Seiner Meinung nach könnte man die Anlage heute wesentlich billiger bauen.

 

Einen anderen alternativen Weg ging die Akademie schon vor über 10 Jahren mit der Erstellung eines Blockheizkraftwerks. Die Energie wird dabei zwar aus einem fossilen Rohstoff gewonnen, doch ist der Wirkungsgrad solcher Anlagen gegenüber zentralen Heizkraftwerken mehr als doppelt so hoch.

Dies hat mehrere Gründe. Großkraftwerke arbeiten prinzipiell wie Blockheizkraftwerke: Der Brennstoff (Kohle, Öl oder Erdgas) wird in einem Motor verbrannt und die entstehende Rotationsenergie über einen Generator in Strom umgewandelt. Dabei entsteht zwangsläufig unnütze „Abwärme“, die man durch „Kühlung“ loswird, entweder an die Luft oder an das Wasser eines Flusses. Denn im Normalfall ist ein geeigneter Abnehmer für die Wärme viel zu weit entfernt. Außerdem kommt es beim Stromtransport zu den Endverbrauchern zu einer starken Energieabstrahlung. Alle diese Verluste summieren sich zu 60 bis 65 % und werden beim Blockkraftwerk konsequent vermieden, da der Endverbraucher in unmittelbarer Nähe sitzt. „Man könnte eine solche Anlage auch mitten auf der Wiese aufstellen und dort Strom produzieren“, sagt Timmy Schrader, der Hausmeister der Akademie, „dann wäre der Wirkungsgrad aber etwas schlechter“.

Das Blockheizkraftwerk der Akademie ist im ehemaligen Ölraum des Kellergeschosses untergebracht und besteht aus zwei Communa - Metall - Motoren mit jeweils 50 KW, sodass die Gesamtleistung der Anlage 100 KW elektrisch und 200 KW thermisch beträgt. Betrieben werden die Motoren mit Erdgas. Ursprünglich waren es Ford - Dieselmotoren, die für den neuen Verwendungszweck auf Gas umgerüstet wurden. Die im Gas steckende Energie wird hierbei zu 96% in verwertbare Energieformen (Strom und Wärme) umgewandelt. Eine solche Energieeffizienz kann nur durch optimale Nutzung aller entstehenden Energien erzielt werden: So wird die Abwärme vollständig - über einen Wärmetauscher - auf das Warmwassernetz der Akademie übertragen. Der erzeugte Strom wird – soweit nicht selbst verbraucht – in das Netz der EnBW eingespeist.

Das Blockkraftheizwerk gehört nicht der Akademie, sondern ist im Besitz der Bietigheimer Kraftwärmeanlagen GmbH und Co und wird von ihr betrieben und gewartet. Dies hat zur Folge, dass die Akademie den gängigen Strompreis bezahlt, allerdings einen günstigen Wärmepreis bekommt. Heute, angesichts leerer Kassen, wäre man froh, wenn man die Anlage damals selbst finanziert hätte und nun die Einspeisevergütung „mitnehmen“ könnte, statt für den eigenproduzierten Strom bezahlen zu müssen. Genugtuung herrscht aber darüber, dass die Akademie hierdurch jährlich 250 bis 300 Tonnen CO2-Ausstoß vermeidet. 

Yvonne Heibel, Madeleine Jockel, Lisa Moser, Sonja Röhrle, Axel Waidmann; Rosenstein-Gymnasium Heubach;

Eva Reberc, Eva Koren, Janez Mohorko, Mojca Kvar, Tanisa Bedenik, Gymnasium Ptuj/Slowenien

 

Text 6:

 

Auch dem Briefträger fällt es sofort auf:

Energiesparmöglichkeiten rund ums Haus

 

„An unserem Haus können wir jedem zeigen, wie sich Energie einsparen lässt.“, sagt Jobst Kraus und zeigt stolz auf seine Doppelhaushälfte. Das über 40 Jahre alte Gebäude steht auf dem Gelände der Evangelischen Akademie Bad Boll, an der der 61-jährige Studienleiter angestellt ist. Nicht nur der Briefträger erkennt sofort den Unterschied der beiden Haushälften. 10 Zentimeter steht der Briefkasten der fünfköpfigen Familie Kraus gegenüber der linken Haushälfte vor. Die Wärmedämmung aus Styropor macht’s.

„Weil die Fassadendämmung auch 10 -15 Zentimeter unter die Erde reichen muss, mussten wir vor 8 Jahren das gesamte Haus rundum 40 cm tief freilegen“, erzählt Jobst Kraus mit einem Lächeln im Gesicht. „Ökologisch sinnvoller wäre eine Holzverschalung mit eingeblasenem Dämmmaterial aus Altpapier. Dies kam aber nicht in Frage, da sich das Haus sonst noch mehr von den benachbarten Gebäuden abgehoben hätte.“

Wer sich vom Albaufstieg dem Doppelhaus nähert, dem fallen zuerst die Sonnenkollektoren auf, die fast die gesamte Dachhälfte des Hauses einnehmen. Hier auf der Südseite ist die Sonneneinstrahlung am höchsten. 44 Quadratmeter Dachfläche sind für die Nutzung der Sonnenenergie reserviert. Ein Siebtel der Anlage nahe am First nehmen thermische Sonnenkollektoren ein; hier erhitzt die Sonne ein Wasser – Frostschutzmittel – Gemisch, das in schwarzen Rohren hinter einer Glasabdeckung vorbeifließt und seinerseits Wasser in einem Speicherkessel im Keller erwärmt. Damit wird geduscht und geheizt. Der Rest der Dachfläche gehört der Fotovoltaikanlage. „An einem sonnigen Sommertag kann jemand von uns Kuchen holen fahren, das bezahlt dann die Sonne!“ An solchen Tagen erreicht die Anlage ihre Höchstleistung von drei Kilowatt. Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Für eine Kilowattstunde bekommt Familie Kraus 48 Cent vergütet.

Hauptpfeiler der energetischen Altbausanierung sind die Wärmedämmung der Außenwände und die Solaranlage. Weitere Maßnahmen wie die Dämmung der Kellerdecke und die Wärmeschutzverglasung der Fenster dienen ebenfalls dem Energiesparen. Auch der Heizungsbrenner ist auf dem neuesten Stand. Infolge der verbesserten Dämmung konnte auf ein Exemplar geringerer Leistung umgestellt werden. Gefeuert wird mit umweltfreundlichem Erdgas und nach dem Brennwertprinzip, bei dem noch Kondensationswärme aus dem Abgas gewonnen wird; so sinken Brennstoffverbrauch und Kohlendioxidemission weiter.

Geplant war eine Energieeinsparung von 50 bis 60%. Erzielt wurden aber nur 45%. Dies rührt vom Verzicht auf mechanisch kontrollierte Lüftung, den oft zu langen Lüftungsintervallen und von einem höheren Warmwasserbedarf her.  Die Sanierung kostete etwa 55.000 Euro, die in Raten abbezahlt wird. „Wir haben den Altbau nicht aus Geldgründen sanieren lassen, sondern der Umwelt zuliebe. So möchten wir unseren Teil zum Klimaschutz beitragen. Allein durch die Fotovoltaik vermeiden wir pro Jahr über zwei Tonnen Kohlenstoffdioxidausstoß und durch den Minderverbrauch von Erdgas noch einmal sieben Tonnen“,  hat Jobst Kraus ausgerechnet.

Nach der Außenbegehung geht die Recherche im Wohnzimmer weiter. Keine Anzeichen von Luxus wie Breitwand - Flachbildfernseher oder fette Lautsprecher-boxen. Alles funktionell, gediegen, Altes liebevoll bewahrt. Auch hier praktische Tips zum Energiesparen: Ein preiswertes kleines Solarpaneel mit Akku zum Aufladen des Handys, Stoßlüftung statt dauergekippten Fenstern, schließlich der eindringliche Rat, Radios, Fernseher und andere elektrische Geräte komplett abzuschalten und nicht im Stand-by-Modus zu belassen: „Man glaubt gar nicht, wieviel Strom ein am Netz hängendes Radio verbraucht, auch wenn es nicht eingeschaltet ist!“

Trotz seines eindrucksvollen Engagements ist Jobst Kraus kein Umweltfanatiker. „Auch ich schlage mal über die Stränge“, gesteht er verschmitzt.      

       

Raphael Jäger, Carina Hübner, Jan-Eric Malterer, Valentin Ehmann, Jana Staudenmaier; Rosenstein-Gymnasium Heubach;

Mateja Hergula, Gregor Bočič, Gregor Vodovič, Miha Lešnik, Gymnasium Ptuj/Slowenien

 

 

 

II . Fotos zur Auswahl für DELO und FAS

(Die von den Redaktionen ausgewählten Fotos werden in der Auflösung 1MB zugesandt.)

 

 

Foto 1: Evangelische Akademie Bad Boll: Alte Gebäude – Neues Konzept:

 

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 2: Studienleiter Jobst Kraus und das Thema Klimawandel – aussitzen?.....

   

Foto: Gerald Hühner

 

 

Foto 3: Konzepte entwickeln...

  

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 4: Skeptisch prüfen.....

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 5: Um Lösungen streiten... (hier mit Marielisa von Thadden)

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 6: Das Thema energisch anpacken....

Foto: Gerald Hühner

 

Foto7: ...gemeinsam bei Klimaschutz-Konzepten  voranschreiten

(mit Marielisa von Thadden):

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 8: Jobst Kraus und Marielisa von Thadden:

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 9: Im Blockheizkraftwerk der Ev. Akademie Bad Boll:

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 10: Recherche im Hof der Akademie: Infos zu Aufgaben, Geschichte, Tätigkeiten ...

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 11: Infos zur Solarenergie:

Foto: Gerald Hühner

 

 

Foto 12: In der Küche der Akademie, Infos von Marianne Becker (rechts):

Foto: Gerald Hühner

 

 

Foto 13: Keine „Beutelaufreißer und Dosenöffner“: Hier wird noch „richtig“ gekocht:

Foto: Gerald Hühner

 

 

Foto 14: Bio-Getreide im Lager der Küche der Akademie:

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 15: „Eine-Welt-Laden“ mit Produkten aus „Fairem Handel“:

Foto: Gerald Hühner

 

Foto16: Jobst Kraus informiert in der Kapelle der Akademie:

Foto: Peter Renner

 

Foto 17: „Das Geld liegt auf der Straße“: Jobst Kraus demonstriert die Abgasmenge eines Kleinwagens bei 60 Sekunden im Leerlauf :

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 18: „Das Geld liegt auf der Straße“: Jobst Kraus demonstriert die Abgasmenge eines Kleinwagens bei 60 Sekunden im Leerlauf  (roter Ballon, links):

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 19: „Das Geld liegt auf der Straße“: Jobst Kraus demonstriert die Abgasmenge eines Kleinwagens bei 60 Sekunden im Leerlauf  (roter Ballon, rechts):

 

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 20: Demonstration von Jobst Kraus:

Energiesparen im Privathaushalt: Doppelhaushälfte mit PV-/Solaranlage:

Foto: Gerald Hühner

 

 

Foto 21: Doppelhaushälfte mit Wärmedämmung, PV-/Solaranlage (links) und ohne (rechts)...

 

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 22: .... und „Wärmebild“ desselben Hauses aus gleicher Perspektive:

Rot zeigt die Wärmeabstrahlung der Gebäude, rechts entscheidend mehr als links:

Foto: Jobst Kraus

 

Foto 23: Die Energiespartechnik im Keller des Privathauses:

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 24: Ein neues Paradigma!?

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 25: Demeter-Betrieb SONNENHOF in Bad Boll mit artgerechter Tierhaltung:

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 26: ebd.:

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 27: Verkauf von Bioprodukten im Laden des Sonnenhofes:

Foto: Gerald Hühner

 

Foto 27: ebd.:

Foto: Gerald Hühner

 

 

Weitere Fotos zur Ansicht/Auswahl im Internet:

www.dasan.de/gimptuj/kl4.htm