Gymnasium Ptuj

 

 

„Jugend-Schule-Wirtschaft im Dialog“

 

1. Oktober 2005 – 30. Juni 2007

 

Partner:

Deutsche Bank Stiftung; 13 deutsche Zeitungen; je eine Zeitung in Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn, Slowenien und zwei Zeitungen in der Slowakei; IZOP-Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren GmbH (Aachen/Deutschland); 50 Lehrerinnen und Lehrer; ca. 1.250 Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen sowie deren Eltern im Rahmen des interkulturellen Austausches

 

Teilnehmer aus Ptuj:

22 DSD-Schüler aus den 3. Klassen (11. Jahrgangsstufe)

Lehrerteam:

Anita Vršič, Slowenisch

Silvo Zapečnik, Soziologie

Dr. Gerald Hühner, DSD, Projektleitung

Partnerschule in Deutschland:

Kopernikus-Gymnasium Niederkassel (Bonn/Köln)

 

Projektelemente:

- Der interkulturelle europäische Dialog

- Die Facharbeit

- Das journalistische Arbeiten

 

Der interkulturelle europäische Dialog

 

Insgesamt nehmen 50 weiterführende Schulen an dem Projekt teil: 25 deutsche Schulen und 25 mittelosteuropäische Schulen aus Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn, Slowenien und der Slowakei. Die teilnehmenden Schulen gehen über den gesamten 2-jährigen Projektzeitraum bilaterale Partnerschaften ein.  Es wird angestrebt, dass die teilnehmenden Projektklassen stabil bleiben; ein – begründeter - Wechsel der Projektklassen nach Ablauf eines Schuljahres ist aber auch möglich. Im Mittelpunkt des interkulturellen Dialogs steht der Besuch der Partnerschule. Jede Projektklasse besucht im Laufe des Projektzeitraums ihre Partnerschulklasse. Während dieser Zeit wohnen und leben die Schüler in den Familien der gastgebenden Partnerschüler. Ebenso beherbergen die Projektlehrer ihre Kollegen der Partnerschule. Die Klassen erhalten einen Fahrtkostenzuschuss von 2000,00 Euro.

Die Facharbeit

 

Mit dem Verfassen einer Facharbeit eignen sich die Schüler Fertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens an. So lernen sie, Informationen zu recherchieren, zu selektieren, zusammenzufassen, zu bewerten und zu präsentieren - Fertigkeiten, die sie studierfähiger machen.

Die Schüler wählen ihr Thema selbst aus. Die Facharbeit muss einen vergleichenden – bilateralen, also deutsch-slowenischen  - Aspekt beinhalten. Die Facharbeit kann in Ptuj im Fach Slowenisch und/oder Soziologie als Facharbeit anerkannt werden; für das DSD kann sie als erforderliche Projektarbeit gewertet werden!

 

Das journalistische Arbeiten

 

Die Projektteilnehmer erhalten als ihre Partnerzeitung kostenlos die DELO über den gesamten Projektzeitraum, das heißt: vom 1.10.2005-30.6.2006  und vom 1.10.2006-30.6.2007.

Die Partnerzeitung dient neben anderen auch als aktuelle Informationsquelle und Materialbasis für die Facharbeiten.

Die Schüler schreiben auch für die DELO , indem sie Artikel über ihre Recherchen für ihre Partnerzeitung verfassen. Im Mittelpunkt ihrer Artikel stehen ausgewählte Schwerpunkte der Facharbeiten; das kann beispielsweise ein Interview sein, eine Auswertung einer Befragung, eine Reportage oder ein Kommentar. Darüber hinaus verfassen die Jugendlichen Artikel über den Besuch bei ihrer Partnerschule.

 

1. Projektjahr (1. Oktober 2005 – 30. Juni 2006):

·       Bis Ende Dezember 2005 müssen die Lehrer die Liste mit den von den Schülern zu bearbeitenden Facharbeitsthemen an das IZOP-Institut senden.

·       2. - 6. Mai 2006: Besuch der Partnerschule in Niederkassel (Bonn/Köln)

·       Im August 2006 wird eine Zwischendokumentation mit den in den Partnerzeitungen veröffentlichten Projekt-Beiträgen erstellt.

2. Projektjahr (1. Oktober 2006 – 30. Juni 2007)

·       4. – 8. September 2006: Besuch der Partner aus Niederkassel in Ptuj

·       Am 1. Oktober 2006 startet die Lieferung der Zeitungen an die Projektlehrer und -schüler.

·       Bis Dezember 2006 müssen die Lehrer beim IZOP-Institut einen Zwischenbericht über den Stand der Facharbeiten ihrer Schüler einreichen.

·       Im Mai/Juni 2007 erfolgt die Fertigstellung der Facharbeiten.

·       Bis zum 30. Juni 2007 müssen die Lehrer die fertig gestellten Facharbeiten beim IZOP-Institut einreichen.

·       Im Oktober 2007 findet die Jurysitzung in Frankfurt a.M. statt, auf der die Gesamtsieger festgelegt werden

·       Den offiziellen Abschluss findet das Projekt im November 2007 mit der Preisverleihung.

 

 

Ptuj, 26.September 2005

Gerald Hühner