JSW im Phantasialand

Die Arbeitsgruppe aus Ptuj zu Besuch in Niederkassel

 

Achterbahn, Wildwasser-Rafting, Gaukler und chinesische Akrobaten – das Phantasialand Brühl bei Köln bietet einige Attraktionen – in unserem JSW-Austausch mit Niederkassel war es aber nur eine von vielen.

 

Klar: Die 15 Stunden Fahrt mit dem Bus von Ptuj im Nordosten Sloweniens nach Niederkassel bei Bonn waren kein pures Vergnügen. Aber dann wurden wir von unseren Partnern nicht nur herzlich empfangen, sondern sofort in die Familien integriert. Manche von uns waren am Abend sogar mit den Eltern der Gastgeber unterwegs: Köln bei Nacht! Nicht ohne!

Die tolle Überraschung: Es gab keine Probleme mit der Verständigung. Deutsch? - Nicht immer, aber immer öfter! Und immer besser! Der Austausch und das ganze Programm sind ein phantastisches Sprachtraining, das einfach Spaß macht und funktioniert.

 

Selbstverständlich stand in Niederkassel aber vor allem die JSW-Recherche auf dem Programm, zuerst ein Empfang bei Bürgermeister Walter Esser. Themen des Gesprächs mit ihm sind Infrastruktur, Tourismus und Arbeitslosigkeit in der Stadt am Rhein. Herr Esser gratuliert uns zu unserem Projekt, „weil ich als Lehrer selbst weiß, wie wichtig Bildung und vor allem Fremdsprachenkenntnisse in Europa sind“.

 

Nach diesem Besuch wurden dann unsere Themen in verschiedenen Arbeitsgruppen recherchiert:

„Karneval in Köln und Ptuj“, „Weinbau in Königswinter und Ptuj“, „Deutsche Welle in Bonn und Radio SI in Maribor“, „Tourismus in Bonn und Ptuj“, „die Elfenbeinküste zu Gast in  Niederkassel während der Fußball-WM“ – nicht nur Ptuj fühlt sich in dieser Umgebung wohl!

 

Aber nicht nur der wirtschaftliche Aspekt ist Teil der Recherchen. Zwar blicken wir auch hinter die Kulissen des Phantasialands in Brühl, recherchieren seine Geschichte, Besucherzahlen, Finanzen, aber wir genießen auch das unterhaltsame Angebot und lernen viel über die Region Köln/Bonn kennen.

 

So z.B. bei einer Stadtführung durch Köln: Dom, Römisch-Germanisches Museum, Museum Ludwig, Hohenzollernbrücke und das ganze bunte Gewimmel auf der Domplatte mit Malern, Artisten und Musikgruppen begeistert. Und ein Bummel durch die Alt-Stadt bietet uns viel Neues. Phantastisch.

 

Übrigens: Wir hatten während des gesamten Programms vom 2. – 6. Mai phantastisches Wetter! Mit unseren Partnern verstanden wir uns ausgezeichnet, auch unsere Mitschüler Mitja, Denis und Damjan strahlten, und Alenka wurde von ihrer Partnerin sogar in die Sommerferien nach Niederkassel eingeladen. Was will man mehr? - Schade nur, dass alles so schnell vorbei war.

 

Jetzt arbeiten wir an Artikeln und Facharbeiten. Vom 4. – 8. September kommt dann die Gruppe aus Niederkassel zu uns nach Slowenien. Dann  geht es rund um Ptuj phantastisch weiter.

 

JSW –Arbeitsgruppe

Gymnasium Ptuj/Slowenien

(Redaktion: Gerald Hühner)